O Aetos-NEWS

Hier folgende Dokumente zur Einsichtnahme (als PDF-Datei):

 

 

Im Baum

23.06.2017

 

Die Studienklasse Biologie der PH Weingarten war bei O AETOS zur Exkursion.

 

Eine Woche lang super Stimmung und spannende Unternehmungen.

 

Udo Jürgens Song „GRIECHISCHER WEIN“ war in aller Munde.

 

Im Auto

Am Strand

Griechischer Wein

 

12.03.2017

 

Liebe Freunde von O AETOS,

 

der kälteste und längste Winter, den ich je in Griechenland erlebt habe, geht hoffentlich bald zu Ende. Nach eisiger Kälte von bis zu 14°C minus des nachts, fällt nun der endlose Regen und füllt die ausgetrockneten Bäche und Flüsse. Während einer Wärmeperiode von nur wenigen Tagen Ende Februar, lagen schon einige unserer Patienten in der Sonne, die Frühlingsblüher nutzten die mehr als 20°C plus ebenfalls. Und dann kam der Regen und die Temperaturen sanken wieder auf  8°C plus – die Schildkröten haben sich wieder verkrochen.

Primeln

Feigenkaktus

Steingarten

Einige Fotos zeigen den Überwinterungsplatz von Thb`s – völlig ungeschützt vor der vergangenen Kälte. Immerhin mussten die Tiere diese eisige Kälte von 14°C minus „oben ohne“ überstehen. Selbst mein Feigenkaktus und mein Zitronenbaum sind erfroren und am Strand haben die Palmen und Eukalyptusbäume nur noch gelbe, erfrorene Blätter.

 

Es grüßt euch Bernd aus Griechenland.

 

PS: Noch immer suchen wir einige Freiwillge Helfer/innen für dieses Jahr

   Thb   Thb   Thb   Tm und Thb  

 

 

Jahresbericht 2016

Liebe Freunde von O AETOS,

 

die Talfahrt in Politik, Moral und Gewalt auf unserer schönen Erde nimmt kein Ende. Wie konnte es passieren, dass die Hüter dieser Gaunerbanden solche Macht erlangten? In meiner Jugend stellte ich meinen Eltern öfter die vorwurfsvolle Frage: „Wie konntet ihr das Dritte Reich zulassen?“ Erst jetzt im Alter begreife ich den Wandel der Geschichte und erkenne, dass ein paar wenige Geistesgestörte die Geschicke lenken und auf das „Trump-olin“ springen.

 

Genau - beinahe vergessen - die Talfahrt bei O AETOS nimmt auch kein Ende. Seit dem das Zulassungsbüro in Athen wegrationiert wurde - nachzulesen in einem der älteren O AETOS NEWS - kochen wir aus Geldmangel auf kleiner Flamme. So hatte ich mir das wenigstens vorgenommen. Zu realisieren ist es wohl nicht. Bauliche Erweiterungen und Erhaltungsarbeiten der Anlage sind nicht mehr möglich. Okay, damit kann ich einigermaßen leben, aber ich kann nicht die Augen vor leidenden Lebewesen verschließen.

 

Aber 2017 wird alles besser.

 

Hier die Endabrechnung für das Katastrophenjahr 2016:

Ausgaben:

Einnahmen durch Spenden und Patenschaften:

MINUS TOTAL:

4.734,42 Euro

3.301,11 Euro

1.433,31 Euro

Wie immer: Alle Einzelnachweise sind wohlgeordnet abgeheftet und für jeden einsehbar – natürlich in Griechenland.

 

Euch allen wünsche ich Frieden, denn die Hacker brauchen viel PUT-IN und die TRUMP-FKARTE ist noch nicht ausgespielt.

 

Liebe Grüße von Bernd

 

01.12.2016

Aus der Serie “Erfolge und Misserfolge in der Tierschutzstation O AETOS in Griechenland”

Madenbefall

Madenbefall

Madenbefall

Madenbefall

Bei unserer letzten Exkursion fanden wir wieder einige schwer verletzte Schildkröten. Alle offenen Wunden waren von unzähligen Maden und Fliegeneiern besiedelt. Die Maden hatten sich bereits bis zu sieben Zentimeter tiefe Gänge ins Gewebe gefressen. Für zwei Tiere kam unsere Hilfe leider zu spät.

 

Für verletzte Tiere können Patenschaften übernommen werden – die Urkunde ist ein willkommenes und sinnvolles Weihnachtsgeschenk.

Madenbefall

 

03.10.2016

 

Heute wieder eine erfreuliche Nachricht:

 

Folgende Schildkrötenpatienten konnten diesem Hebst während der Exkursionen als geheilt ausgewildert werden:

 

Nr.: 9/14/15/24 sowie zwei Nachzuchten der Marginata und vier Nachzuchten der Griechischen Landschildkröte von 2012.

 

25.08.2016

 

Liebe Freunde und Spender von O AETOS,

 

fast zwei Monate war ich Solokämpfer auf der Schildkrötenstation. Drei Helfer/innen, die zu diesem Zeitpunkt hier sein sollten sind ausgefallen und konnten nicht kommen – Schwangerschaft, zerrissene Achillessehne und Krankenhaus. Zum Glück hatte ich nur etwa 20 Schildkröten hier, aber meine Wildnis hat mich total überwuchert. Ich kam mir vor wie Dornrose, aber leider kam keine Prinzessin um mich wach zu küssen.

 

In dieser Zeit konnte ich mich nicht um das Flüchtlingsproblem kümmern. Ende vergangener Woche hatten wir bei O TOPOS MOU ein Treffen, an dem ich wieder einmal teilnehmen konnte. Große Veränderungen in der staatlichen Flüchtlingshilfe waren eingetreten – unsere Pläne wurden leider über den Haufen geworfen. Sämtliche kleinen Camps wurden aufgelöst und die Menschen in unwürdige Großlager in Thessaloniki untergebracht. Die Versorgung der Flüchtlinge haben Cateringfirmen übernommen.

 

Die Volksgruppe der Jesiden jedoch wurden in Petra am Olymp untergebracht. Es handelt sich um 1.300 Flüchtlinge, die offenbar nicht mit anderen Flüchtlingen zusammenleben können. Das Lager wird vom Militär bewacht. O TOPOS MOU ist für die medizinische Versorgung dieser Menschen zuständig.

 

Für mich gibt es nun nichts weiter zu tun, als Medikamente zu besorgen – sprich Spenden sammeln, aber von wem!?!

 

Ihr habt euer bestes getan, und ich werde mich wieder intensiv dem Tierschutz widmen.

 

In meinem und O TOPOS MOU Namen bedanken wir uns herzlich für eure Hilfe.

 

Liebe Grüße von Bernd

 

14.05.2016

 

Mit Helfern auf Tour

 

Im Ossagebirge fanden wir diese, von Zecken geplagte Marginata.

 

Ein Hinterbein ist völlig entzündet und hat einem Abszess größer als ein Taubenei. Die stark geschwollene Entzündung scheuert beim Laufen am Panzer und es ist nur eine Frage der Zeit bis sich die ersten Fliegenmaden einnisten.

 

Eine Behandlung auf der Station ist notwendig um das Tier zu retten.

Abszess

Zeckenbefall Zeckenbefall Zeckenbefall Zeckenbefall

 

Hüttentransport

Hüttentransport

 

Es ist vollbracht!

Es ist vollbracht!

 

Bernd beim Test

Bernd beim Test

17.04.2016

 

Liebe Freunde von O AETOS,

 

unser Verein hat sich auch der Flüchtlingshilfe verschrieben. Die verletzten Schildkröten werden dadurch nicht vernachlässigt – zuverlässige und großherzige Helfer sind an meiner Seite.

 

O AETOS hat sich der griechischen Organisation O TOPOS MOU angeschlossen. W betreuen ein Flüchtlingslager in Chrani bei Katerini. In lockerer Folge möchte ich euch von unseren Einsätzen berichten.Und, wer ein paar Cent erübrigen kann…

 

Spendenkonto auf unserer Homepage mit dem Verwendungszweck: FLÜCHTLINGSHILFE.

 

Und hier unserer ersten Einsatz:

 

Liebe Freunde & Spender,

 

das kleine Zwischenhoch nach zehn Tagen besch… Wetters, hat ausgereicht, um einige Arbeiten im Gelände von >O TOPOS MOU< auszuführen.

 

Am vergangenem Wochenende fuhren meine Helfer und ich nach Katerini, um Holzhütten, die früher als Verkaufsstände dienten, für ein Kleider- und Schuhlager und als Ausgabestelle für Flüchtlinge herzurichten.

 

Nach vollendeter Arbeit gab`s natürlich Zippouro & Meze. Näheres erzählen die Bilder im Anhang.

 

Viele Grüße von Bernd

 

28.02.2016

Aus der Serie “Erfolge und Misserfolge in der Tierschutzstation O AETOS in Griechenland”

Hornnagel des Männchens

Die Griechischen Landschildkröten leiden sehr stark unter Klokenverletzungen und sind unsere häufigsten Patienten.

 

Das Männchen dieser Gattung  hat einen sehr kräftigen Hornnagel am Schwanzende, mit dem es die Kloake des Weibchens zur Paarung öffnet. Damit gehen sie leider nicht immer zimperlich um und es kommt zu schweren Fleischwunden, in denen sich in kürzester Zeit Fliegenmaden festsetzen und die Schildkröte bei  lebendigem Leib auffressen.

 

Keine Ahnung wieso die Evolution solches hervorbringt.

Die Behandlung ist sehr aufwendig und leider manchmal erfolglos, wenn die Maden bereits den gesamten Darm besiedelt und innere Organe befallen haben.

 

Endloses Baden in warmen, schwarzen Tee animiert die Weibchen den Darm völlig zu entleeren und sie scheiden einen großen Teil der Maden aus. Weiter geht die Behandlung mit eine Kropfsonde und fortlaufenden Darmspülungen. Wenn wir alle Maden erwischt haben, sind die Chancen auf eine Heilung sehr gut.

 

Wichtig ist nun, die Tiere vor einem neuen Befall von Maden zu schützen. Wenn die Wunde verheilt ist, können die Patienten noch nicht ausgewildert werden. Die noch dünne Haut würde bei der ersten Begegnung mit einem Männchen sofort wieder aufreißen und das Elend beginnt von vorn. Wir behalten diese Tiere an die drei Jahren hier, bis eine robuste Lederhaut über die Wunde gewachsen ist.

 

Auf unserer Patenseite sind einige dieser geplagten Weibchen, die auf eine Patenschaft warten.

Kloakenverletzung mit Maden

Kloakenverletzung mit Maden

 

Kloakenverletzung mit Maden

Spülung des Darms

 

Spülung des Darms

 

23.01.2016

Aus der Serie “Erfolge und Misserfolge in der Tierschutzstation O AETOS in Griechenland”

Hundebiss

Hundebiss

Diese semiadulte „Griechin“ wurde von einem Hund zerfressen. Glücklicherweise wurden die inneren Organe nicht verletzt. Hier war nur viel Geduld bis zur Auswilderung gefragt. Nachdem die Wunde gereinigt und desinfiziert war,  musste das Tier einige Monate in einem fliegensicheren, 1 x 1 m großen Behälter leben. Langsam bildet sich eine dünne, lederartige Haut über die Wunde und die Schildkröte kann ihr „Gefängnis“  für einige Stunden am Tag verlassen. Ihr Freigehege ist völlig ohne Hindernisse, woran sich das Tier die empfindliche Haut aufreißen könnte.  Erst im Laufe einiger Jahre bildet sich eine Haut so hart wie Schuhleder - jetzt kann die „Griechin“ ausgewildert werden.

 

Jahresbericht 2014/2015

Liebe Freunde von O AETOS,

 

der aktuelle Jahresbericht betrifft den Zeitraum vom 01. Oktober 2014 bis 31.Dezember 2015. Dieser schräge Zeitraum ist durch den neuen Verein entstanden, der am 1. Oktober 2014 in Kraft trat. In Zukunft wird das „allgemeine“ Kalenderjahr wieder als Vorbild dienen.

 

Die Bilanz ist erträglich, wenn wir die 10.000 Euro Miese aus dem Jahr zuvor unter den Tisch kehren – ist wohl Augenwischerei, macht sich aber optisch ganz gut. Die Rettung von O AETOS wäre die staatliche Anerkennung gewesen, aber sooft meine Rechtsanwältin in Athen sich bemüht, sooft legt sich der Frust auf mein Gemüt.

 

Ich hoffe, es ist bemerkt worden, dass ich all meinen Strom, den meine Fotovolteik-Anlage hergibt, zur Werbung bei Facebook investiere. Erste Erfolge haben sich auch abgezeichnet, aber jetzt kommt die fast endlose Regenzeit hier am Olymp – dann reicht die Energie gerade für die Beleuchtung und ab und an für die Emails. Hinzu kommt, dass bei schlechtem Wetter der USB-Internetstick streikt. Es dauert dann Ewigkeiten um eine Email zu verschicken. Eine neue Internetverbindung über Parabol-Antennen ist im Bau. Zur Fertigstellung fehlt wieder das leidige Geld.

 

Und da wir gerade beim Geld sind; hier die Aktuellen Zahlen der Jahresabrechnung:

Ausgaben im oben genannten Zeitraum:

Einnahmen durch Spenden und Patenschaften:

 

Da bleibt wieder einmal ein Soll von rund:

5.030 Euro

4.020 Euro

 

1.000 Euro

Wie immer: alle Einzelnachweise sind wohlgeordnet abgeheftet und für jeden einsehbar – natürlich in Griechenland.

 

Zuversichtlich blicken wir ins neue Jahr! Euch allen wünsche ich Frieden im neuen Jahr und der USA viele Colts am Gürtel, denn das macht unser Leben sicherer.

 

Liebe Grüße von Bernd

 

05.09.2015

 

Es gibt ab 2016 neue Unterkünfte für die Exkursionsgäste.

 

Exkursionstermine für 2016:

Ab Samstag den 23. April  bis Samstag den 11. Juni finden unsere wöchentlichen Exkursionen statt. Andere Termine und Ankunftstage erhaltet ihr auf Anfrage.

 

05.09.2015

 

Es gibt ab 2016 neue Unterkünfte für die Exkursionsgäste.

 

Exkursionstermine für 2016:

Ab Samstag den 23. April  bis Samstag den 11. Juni finden unsere wöchentlichen Exkursionen statt. Andere Termine und Ankunftstage erhaltet ihr auf Anfrage.

 

05.09.2015

 

Heute eine erfreuliche Nachricht:

 

Folgende Schildkrötenpatienten der alten Patenschaftsliste konnten geheilt in die Natur entlassen werden:

Nr.: 340 / 342 / 344 / 345 / 346 / 349 / 350

 

08.08.2015

 

Eigentlich wollt ich erst die News ergänzen, wenn etwas Positives passiert. Nach dem Stand der Dinge in diesem Land schätzt man aber auf drei Jahre Chaos. So las ich neulich in einem Buch die Aussage: „Ein lebender, ehrlicher Politiker ist ein Widerspruch in sich selbst, da er sofort erschossen würde!“ Und unser abenteuerlicher Staatschef lässt eine Volksbefragung durchführen mit der Frage: „Wollt ihr noch mehr Steuern, Renten- und Lohnkürzungen (frei nach Bernd)“? Das seit langem gebeutelte Volk stimmte natürlich mit NEIN. Ein paar Tage später allerdings wurde die Mehrwertsteuer um 10% angehoben, die Einkommensteuer auf 29% ab dem ersten verdienten Euro hochgesetzt, die Freibeträge gestrichen.

 

Was sollte da die Volksbefragung?

 

Aber das wisst ihr sicher alles aus den Nachrichten. Was ihr wahrscheinlich nicht wisst: Speziell Deutschland ist ganz heiß auf die riesigen Erdgas- Erdöl und Goldvorkommen in Griechenland und ein gebeuteltes und geknebeltes Volk handelt schon mal unüberlegt.

 

Eine luxemburger Gesellschaft befasst sich bereits mit den Verträgen zur Übernahme der Bodenschätze. Und wie kann es anders sein, einige deutsche Politiker, die am meisten gegen Griechenland wettern, sind an der luxemburgischen Gesellschaft beteiligt. Hoch lebe die EU!

 

Aber was bedeutet diese Misere für die Tierstation O AETOS:

Mit zum Teil geliehenem Geld wurde die Station um einige Gebäude erweitert, die notwendig für die staatlicher Anerkennung der Station sind, wie der OP-Raum, Labor, Büro, Futterraum, Aufenthaltsraum, Zimmer und sanitäre Anlagen für Helfer. Nach staatlicher Anerkennung stehen der Station dann EU- und staatliche Gelder zu. Alle Arbeiten und Baumaßnahmen auf der Station sind erfolgt. Alle Gelder, ob geliehen oder privat, sind verbraucht und die zuständige Zulassungsbehörde in Athen wurde wegrationiert – keiner ist mehr zuständig.

 

Aber es kommt noch schlimmer: Bisher wurde ich beim Finanzamt als Kleinbauer geführt, da ich Olivenbäume, Schafe und Gänse habe. Als Bauer hat man einige steuerliche Freibeträge, die jetzt aber gestrichen werden. Da ich aber zwei Autos habe – beide uralt und die Steuer nicht wert – muss ich mit 3.000 Euro Einkommensteuer rechnen – so mein Steuerberater. Und weil der Staat Geld braucht, muss die Steuer für 2016 sofort als Vorauszahlung mit bezahlt werden – also 6.000 Euro. Meine Rente beträgt aber nur 4.800 € jährlich.

 

Da wird sich der eine oder andere fragen, wieso der Bernd zwei Autos hat. Diese Frage ist berechtigt, und ich möchte das erklären. Wer schon einmal hier auf der Station war, kennt die Straßenverhältnisse, aber nur im Sommer. Nach größeren Regenfällen geht es nur noch mit dem 4WD und im Winter nur noch mit einem extrem geländegängigen Allradfahrzeug. Dazu benutze ich einen 26 Jahre alten Suzuki Samurai – der schafft es immer, ist aber extrem klein, und ich kann damit nichts transportieren. Das zweite Auto ist ein Suzuki Vitara Baujahr 2000 (ich nenne ihn Viagra, da er eigentlich will aber nicht kann). Das Auto hat langen Radstand und damit kann ich auch meinen Hänger ziehen. Bei extremen Wetterbedingungen ist dieser jedoch unbrauchbar, obwohl es auch ein 4WD ist. Ich bin also auf zwei Fahrzeuge angewiesen. Aber auch das wäre problemlos, wenn ich die staatliche Anerkennung hätte. Ich könnte dann ein Fahrzeug auf die Station anmelden und hätte dann nur ein Fahrzeug auf meinen Namen. Aber leider…

 

Ich muss los – Futter für Mensch und Tier einkaufen – demnächst Meer

 

30.05.2015

 

Wir haben einen neuen Flyer:

Flyer Vorderseite

Flyer Seite 2 - Touren

Flyer Seite 3 - Schutzstation

Flyer Seite 4 - Infos

 

26.04.2015

 

O AETOS – Die Schildkröten-Schutzstation in Griechenland

 

Steuernummer: 99 733 43 48/Katerini

 

Vor 15 Jahren begann der Aufbau der Schildkröten-Schutzstation am Olymp. Finanziert wurde die Anlage mit Spenden, Patenschaften, Naturexkursionen und privaten Geldern. Um die staatlich Anerkennung zu erlangen, musste die Station um ein Gebäude erweitert werden, in welchem sich ein OP/Behandlungsraum, ein Labor mit Büro, ein Futterraum und sanitäre Anlagen für freiwillige Helfer und das Personal befinden. Der Neubau wurde durch eine private Anleihe finanziert.

 

Diese Anerkennung ist die Voraussetzung, um staatliche Gelder für die Station beantragen zu können. Die Genehmigung wird vom Landwirtschaftsministerium von Athen erteilt.

 

Die von der EU auferlegten Sparmaßnahmen führten dazu, dass einige Ministerien in Griechenland zusammengelegt wurden. Das bereits in „Friedenszeiten“ chaotische Beamtentum, ist nun völlig überfordert. Sicher ist, dass das Landwirtschaftsministerium nicht mehr für uns zuständig ist. Unser schriftlicher Antrag wird von einem Amt zum nächsten geschoben und endet letztendlich wieder bei uns mit dem Vermerk: „Nicht zuständig“!

 

Eine uns wohlgesinnte Rechtsanwältin, verbrachte zwei Tage im 500 km entfernten Athen, um die Zuständigkeit ausfindig zu machen, was ihr auch tatsächlich gelang. Man gab ihr den Namen der beiden zuständigen Personen, Telefon- und Faxnummern und man versprach, in den nächsten zwei Tagen, die neuen Bedingungen zur Zulassung der Station zu faxen. Das war vor etwa zwei Monaten – kein Fax, keiner der Zuständigen geht ans Telefon oder antwortet auf ein Fax.

 

Nun müssen wir ausharren, sind mehr denn je auf Spenden und Patenschaften angewiesen, bis endlich wieder „Frieden“ einkehrt. Durch die politische Spannung zwischen Deutschland und Griechenland hat zudem noch die Spendenfreudigkeit stark abgenommen – keine rosigen Zeiten für die Tiere!

 

27.02.2015

 

 

Schnee auf der Tenne

Schnee auf der Tenne

Der Blick aus meinem Schlafzimmer – ich wollte es nicht glauben!

 

Noch gestern trank ich in diesem Sessel ein Glas Wein auf der Terrasse - heute morgen dann der Schock.

Auch die ersten Marginats waren gestern schon unterwegs.

Das ganze war am vergangenen Sonntag den 15.02.15. Seit dem bin ich auf der Station eingeschneit. Ich hoffe, dass ich morgen zu Tal komme.

 

Jahresbericht 2014

 

O AETOS ist tot; es lebe O AETOS

 

Liebe Freunde, Helfer, Spender und Paten der O AETOS Schildkrötenstation in Griechenland; es ist mal wieder so weit. Hier der ernüchternde Jahresbericht 2014, der aber bereits am 30. September 2014 endet. Ab 1. Oktober ist der neue Verein unter dem gleichen Namen rechtskräftig.

 

Nun erfolgt das Zulassungsverfahren zur selbständigen Tierstation für Reptilien. Der Sache scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen, aber vor sechs Monaten war da nichts zu machen – so die Auskunft aus Athen. Und das bedeutet, weitere sechs Monate kein Geld in der Kasse, die ohnehin längst leer ist. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich diese Durststrecke überstehen soll. Ich kann nur hoffen, dass einige Spenden reinkommen, denn Patenschaften für kranke und verletzte Tiere möchte ich erst wieder anbieten, wenn wir dir Zulassung zur Pflege von diesen Tieren haben. Natürlich kann ich Spendenurkunden ausstellen, aber nicht für ein spezielles Tier, dieses ist erst an Sommer 2015 wieder möglich.

 

Und hier die ernüchternden Zahlen:

 

Ausgaben für die Station und für Helfer:

Zulassungsgebühren für die neuen Gebäude:

Ausgaben TOTAL:

 

Einnahmen aus Spenden:

 

Minus aus 2014:

Minus aus 2013:

Minus TOTAL:

8.071,86 Euro

4.864,75 Euro

12.936,61 Euro

 

7.630,00 Euro

 

7.630,00 Euro

5.392,46 Euro

10.699,07 Euro

 

 

Das klingt natürlich alles schrecklich, aber es ist auch unglaublich viel auf der Station passiert. Es stehen jetzt OP-Raum, Labor/Büro, Futterraum, Aufenthaltsraum und sanitäre Anlagen für Helfer zur Verfügung. Und: die ewige Baustelle hat ein Ende!

 

Ich bin, wie immer sehr zuversichtlich, denn ohne ausgeprägten Optimismus geht zur Zeit in Griechenland nichts.

 

Nun wünsche ich euch allen eine besinnliche Adventszeit, friedvolle Weihnachtstage und ein gesundes und glückliches neue Jahr!

 

Liebe Grüße aus dem nassgrauen Griechenland von Bernd

 

Spendenaufruf:

Spendenurkunde

 

Alle Jahre wieder...Wir brauchen euch: alle Informationen hier!

 

04.12.2014

 

Der Zeitplan für die alljährlichen Naturexkursionen für 2015 steht fest.

 

Ziele der Exkursionen in Griechenland sind: Olymp/Ossagebirge/Berge von Pieria/Kerkinisee/Meteora- Klöster.

 

Mehr Informationen hier oder direkt bei Bernd: bernd@oaetos.de.

 

27.11.2014

 

Die Schildkröten- Schutzstation O AETOS in Griechenland sucht wieder ab März 2015 freiwillige Helferinnen und Helfer.

 

Mehr Informationen hier oder bei bernd@oaetos.de.

 

Grüße aus Griechenland von Bernd

 

20.9.2014

 

Liebe Freunde von O AETOS,

 

lassen wir die Korken knallen - der neue Verein ist vom Gericht abgesegnet und nach der Veröffentlichung in der Presse und im Aushang rechtskräftig. Somit ist die größte Hürde zur Selbständigkeit von O AETOS genommen.

 

Nun stehen noch eine Menge Schreibkram, Laufereien und Nervenopfer auf dem Programm, aber das stehen wir auch noch durch.

 

Wenn die Prophezeiungen der Obrigkeiten stimmen, könnten noch in diesem Jahr die neuen Tore von O AETOS geöffnet werden!

 

Freudige Grüße von Bernd

 

31.8.2014

 

Liebe Freunde von O AETOS,

 

lange habt ihr nichts mehr von der Schildkrötenstation O AETOS gehört. Mein Plan war, euch mit Pauken und Trompeten die endgültige Betriebserlaubnis für die Station vorzulegen. Leider dauert es länger als geplant – warum: Zuerst musste der alte Verein gelöscht werden... und das ist gar nicht so einfach in diesem Land. Ich musste eine eidesstattliche Erklärung vorlegen, welche besagt, dass die Station kein Geld vom Staat bekommen hatte. Eigentlich sollte das bei den entsprechenden Ämtern bekannt sein – nicht so in Griechenland. Und da hier alles über Athen läuft, dauerte dieses blöde Schreiben zwei Monate.

 

Und dann sind da drei Monate Schulferien. In dieser Zeit läuft auf den Ämtern auch herzlich wenig – also warten und meine Rechtsanwältin nerven.

 

Nun kommt am Ende des Monats jener Richter aus den Ferien zurück, der Neugründungen von Vereinen bearbeitet. Meine Rechtsanwältin ist bereits auf dem Sprung mit einem Bündel Papieren unter dem Arm – denn alles ist beisammen zur Neugründung.

 

Unter  den Papieren ist auch ein Schreiben von Dr. Markus Baur, der darin die Kooperation zwischen O AETOS und der Auffangstation für Reptilien, München e.V. erklärt. Alle Bauzeichnungen und die Bewilligungen der Gebäude liegen in der Schublade, fast alle Rechnungen sind bezahlt. Nun heißt es nur noch warten !

Wer noch ein paar Euro sinnlos rumliegen hat…Wir sind so richtig pleite!

Liebe Grüße von Bernd

 

17.7.2014

 

Die Schildkrötenstation O AETOS in Griechenland sucht einen permanenten, finanziell unabhängigen Helfer oder Helferin. Rüstige Rentner/in sind willkommen.

Ein kleines Haus mit Meeresblick steht zur Verfügung.

 

Bitte melden bei Bernd: bernd@oaetos.de

 

03.7.2014

 

Seit heute ist die Schildkrötenstation O AETOS wieder täglich per E-mail zu erreichen.

 

Die alte Adresse bleibt natürlich bestehen: bernd@oaetos.de

 

Viele Grüße von Bernd aus dem endlosen Sommer in Griechenland

 

PS. Von August bis November werden noch dringend freiwillig Helfer/innen gebraucht!

 

21.5.2014

 

Liebe Freunde von O Aetos,

 

die Berg- und Tal-Fahrt auf meinen Nervensträngen scheint kein Ende zu nehmen. In engen Kurven ist das Profil schon leicht runter und bedürfte einer Runderneuerung. An die Unzuverlässigkeit jener Menschen, auf die ich angewiesen bin, habe ich mich selbst nach 20 Jahren Griechenland noch nicht gewöhnt. Meine Euphorie in den vergangenen Wochen hat einen harten Dämpfer bekommen. Dazu kam noch ein Borrelioseschub, der mich ganze zwei Monate total im Würgegriff hatte - hier blicke ich jedoch einer Besserung entgegen.

 

Aber der Reihe nach:
Von der Forstverwaltung aus Thessaloniki wurde ich zu einer Strafe von 5.000 Euro verdonnert. Grund: Verkauf von Schildkröten und Führung der Schildkrötenstation ohne Tierarzt. Es hat also nichts genutzt - auf jeden Fall bis jetzt nicht - unzählige Beweise und Zeugenaussagen vorzulegen, die die Auswilderung der Tiere beweisen. Ebenfalls waren die Papiere nutzlos, die ich vom gleichen Forstamt habe, welche aussagen, dass ich unter der Regie von EKPAZ Ägina arbeite, somit der Vet von Ägina zuständig ist. Es muss also vor Gericht geklärt werden, was wieder Jahre dauert.

 

Für die offizielle Betreibung der Schildkrötenstation verlangt das Gesetzt einen Tierarzt vor Ort, der eine spezielle Ausbildung für Reptilien hat. Da gibt es eine Professorin an der UNI Thessaloniki und einen Professor an der UNI Athen, und das war`s. Es wird mir mit Sicherheit nicht gelingen, einen der beiden zu überreden, auf der O AETOS Station zu arbeiten. Die beiden Tierärzte in meiner Region, mit denen ich gesprochen hatte, waren willig, verlangen aber ein Papier von Athen, welches aussagt, dass sie als "Haustierärzte" auch Schildkröten behandeln dürfen. Dieses Papier zu erlangen wird eine fast endlose Odyssee. Schon jetzt, nach einigen Telefonaten mit Athen, gibt es keine Person die für eine solche Genehmigung zuständig ist.

 

Allerdings hat mir das Forstamt in Litohoro und Katerini einen Weg aufgezeigt, an eine vorläufige Genehmigung der Tierstation zu kommen. Ich habe dann drei Jahre Zeit, um solche Probleme zu lösen.

 

Die Katze ist aus dem Sack: Was bis jetzt nur Vermutungen waren, hat sich bestätigt: Die Tierstation EKPAZ von Ägina erhält für jedes Tier, welches auf jener „Tierstation“ ist, Geld vom Staat. Was liegt näher, als 65 Schildkröten bei O AETOS, und sämtliche Tiere vom Naturkundlichen Museum von Kreta zu beschlagnahmen.

 

So; jetzt muss ich erst einmal ins Bett und schlafen !

 

Fortsetzung folgt!

 

So; da ist die Fortsetzung – es sind allerdings einige Wochen vergangen.

 

Nachdem ich hervorragende Helfer hatte, die mit mir die Station für die Schildkrötensaison hergerichtet haben, kann ich etwas beruhigter in die nahe Zukunft blicken. Obwohl ich wieder einen kleinen Stress durchstehen muss – zwei Wochen Exkursion, aber keine Helfer  - sehe ich etwas gelassener auf meinen Papierkrieg mit den Ämtern; „Die Griechen sollen die Demokratie erfunden haben? Ich behaupte sie haben die Bürokratie erfunden!

 

O Aetos ist tot - es lebe O Aetos!

 

Der alte Verein wird nicht mehr anerkannt, da in den Satzungen was von Sport steht - also neu!

 

Dafür sind allerdings 21 !!!! Gründungsmitglieder und ein Haufen Gebühren notwendig. Nun findet mal in Griechenland, am Olymp, 21 Tierfreunde – aber ich hab`s geschafft! Nun liegen die Papiere bei meinem Anwalt, gehen in den nächsten Tagen zum Gericht und dann heißt es abwarten.

 

In den neuen Gehegen sind schon einige Patienten, die auf Patenschaften warten. Die alte Patenliste möchte ich noch nicht aktivieren. Aber es wäre toll, wenn durch Patenschaften wieder etwas Geld in die absolut leere Kasse käme.

 

Liebe Grüße von Bernd

 

18.04.2014

 

Die Schildkrötenstation O AETOS ist wieder unter der alten Emailadresse und Telefonnummer zu erreichen. Allerdings ist die Internetverbindung bis Oktober sehr eingeschränkt. Die Emails werden bis dahin nur 1 bis 2x wöchentlich abgerufen und beantwortet.

 

An alle ein friedliches Osterfest!

 

Liebe Grüße von Bernd

 

19. Dezember 2013

 

Spendenurkunde vermisst?

 

Ich möchte mich ganz herzlich für die Spenden bedanken – ich bin sehr positiv überrascht!

 

Gestern; am 18. Dezember 2013 habe ich sämtlich Urkunden verschickt. Alle Spenden sind bis zu diesem Datum berücksichtigt. Leider war bei einigen Überweisungen die Emailadresse verstümmelt und ich bezweifle, dass alle Urkunden angekommen sind.

 

Die eventuellen „Opfer“ senden bitte eine Nachricht an: bernd@oaetos.de

 

So sage ich nochmals DANKE und wünsche ein paar besinnliche Tage.

 

Jahresbericht 2013

 

13 Jahre sind nun seit der Eröffnung der Schildkrötenstation am Olymp in Griechenland vergangen. Das 13. Jahr geht nun bald zu Ende, und machte dem Aberglauben der Zahl 13 alle Ehre – es war das schwierigste Jahr seit dem Bestehen und einige Hürden müssen dieses Jahr noch genommen werden. Einzelheiten dazu sind in den letzten O AETOS NEWS nachzulesen – siehe unten!

 

Die Auflagen, welche das Landwirtschaftsministerium für Tierschutzstationen bereit hält, sind äußerst happig. Nach längeren Studien und unter Zuhilfenahme eines spezialisierten Übersetzter, der dem „Amtsgriechisch“ gewachsen war, liegt uns nun ein gewaltiger Berg von Arbeit und finanziellen Forderungen vor.

Und da wir gerade beim Thema Finanzen sind, hier die Aufstellung:

 

Baumaterialien für die Neubauten und laufende Kosten:

Vermessungstechniker:

Architekt:

Anzahlung für die staatliche Genehmigung:

Aufwand für Helfer – täglich 2 € pro Person:

 

Ausgaben total:

 

Geldeingänge an Spenden und Patenschaften:

 

Minus in diesem Jahr:

 

 

12.704,34 €

200,00 €

1.000,00 €

2.025,00 €

638,00 €

 

16.567.34 €

 

7.311,88 €

 

9.255.46 €

 

Wie in jedem Jahr liegen für alle Ausgaben und Einnahmen Quittungen vor. Berücksichtigt sind Einnahmen und Ausgaben bis einschließlich 30. November 2013.

 

Bernd wünscht allen Spendern, Paten, Freunden und Helfern eine stressfreie und besinnliche Weihnachtszeit und bittet alle jene um Mithilfe zum Erhalt der Tierstation.

 

17. November 2013

 

Sind wir noch zu retten?

 

Diese Frage stellt sich Bernd, der Leiter der einzigen Schildkröten-Schutzstation in Griechenland, seit der heftigen Krise in diesem Land mehrmals täglich. Erdrückende staatliche Auflagen, extrem hohe Steuerbelastungen und schwindelerregende Preiserhöhungen lahmen die Wirtschaft, die ohnehin am Boden liegt.

 

Aber was kümmert das einen eingetragenen Verein wie O AETOS, der sich ausschließlich dem Schildkrötenschutz in Griechenland verschrieben hat?

 

So dachte sich das Bernd jedenfalls, bis vor einigen Tagen eine erste erschreckende Nachricht aus Athen kam: „Ein alteingesessenes, gemeinnütziges Waisenhaus kurz vor dem Ende!“ Steuerliche Belastung und nicht zu finanzierende Bauauflagen treiben diese Einrichtung in den Ruin. Gemeinnützige Einrichtungen werden genau wie gewinnbringende Unternehmen behandelt und ohne Rücksicht auf die dort geleistete Arbeit zur Kasse gebeten.

 

Und bei O AETOS? Auch der Verein wurde nicht verschont. Bernd, der Leiter der Station, musste erst einmal 400 Euro für die Aktion: „Rettet Griechenland“ – (gut es handelt sich hier um den O-Ton von Bernd) – bezahlen. Jedes Geschäft, jede gewinnbringende Einrichtung, selbst gemeinnützige Institutionen und Vereine müssen diese Zahlung leisten. Wie oft? Keiner weiß es! „Leichenschänder“ hört man munkeln – viele längst Verstorbenen blieben ebenfalls nicht von dieser Zahlungsaufforderung verschont.

 

O AETOS kann aber auch von ein wenig Glück reden; die Geldbeträge, die zur Zulassung der Gebäude auf der Station nötig sind, haben sich entschieden verringert. Das Gebäude, welches beim Erwerb der Anlage bereits stand, wurde vor 1981 gebaut. Alte Luftaufnahmen beweisen dies. Da im Jahre 1981 eine Amnestie für illegal gebaute Häuser in Griechenland erfolgte, muss der Verein O AETOS nur für seine Neubauten zahlen, die errichtet werden mussten, um überhaupt als Schildkröten-Wildtierstation zugelassen zu werden.

 

Aber dennoch sind die Beträge so hoch, dass sie für eine Schildkrötenstation kaum zu stemmen sind, die sich nur über Spenden und Exkursionen finanziert.

 

Der endgültige Beitragsbescheid liegt noch nicht vor, aber nach Schätzungen des Architekten muss O AETOS mit einer Zahlung von ca. 9.500 Euro rechnen. Davon sind bereits 3.212 Euro von Bernd, dem Leiter der Station, bezahlt – nun droht aber der finanzielle Ruin und somit das Aus der Schildkrötenschutzstation O Aetos in Griechenland.

 

Hinzu kommt, dass noch zwei der neu gestalteten Behandlungsräume komplett gefliest werden müssen, um die staatlichen Vorgaben zu erfüllen. Zu alledem ist auch noch ein neuer Wasseranschluss notwendig. Dazu müssen etwa 700 m Wasserrohr über Stock und Stein von der Quelle bis zur Station gelegt werden.

 

Nun brauchen wir EUCH!

 

O AETOS hat schon unzählige verletzte und kranke Tiere aufgenommen, gesund gepflegt und wieder ausgewildert. O AETOS leistet einen wichtigen Beitrag zum Schildkrötenschutz in Griechenland.

 

Bitte lasst nicht zu, dass die Arbeit von O AETOS und somit die Schildkrötenschutzstation in Griechenland gefährdet wird. Bitte unterstützt O AETOS mit einer Spende, jeder noch so kleine Betrag hilft.

 

Eine Spendenurkunde von O Aetos ist auch ein ideales Geschenk. Diese nette Urkunde wird per Mail an jeden Spender nach Bekanntgabe seiner Mailadresse verschickt.

Beispielurkunde

Im Namen von O AETOS – Wildtierpflegestation Griechenland möchte sich Bernd vorab für Eure Unterstützung recht herzlich bedanken und wünscht allen Freunden und Unterstützern der Station:

 

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

 

17. November 2013

Der erste Schnee

Der erste Schnee auf dem Olymp.

 

Wir hatten einen leichten Vorgeschmack vom Winter; fünf Tage Regenwetter und nur knapp 14°C - alle Schildkröten hatten sich verkrochen. Leider hat der Regen nicht ausgereicht, um den Wassermangel zu beheben. Auf der Station geben die Wasserhähne nur noch auf der Terrasse ein wenig und unten im Garten - so la la - was her. Alle Wasserhähne die höher liegen sind trocken - kein warmes duschen, nichtmal kaltes duschen, es geht nur mit dem Gartenschlauch und einer Kanne.

 

Aber genau vor einem Jahr hatten wir bereits Nachtfrost - also nicht klagen!

 

29. Oktober 2013

 

Es geht scheinbar bergauf - wie man`s nimmt!

 

Anfang Oktober bekam ich ein Schreiben vom Amt in Katerini. Ich wurde aufgefordert, meine Aussage, die ich damals nach der Beschlagnahmung der Schildkröten beim Forstamt machte, erneut vor einem staatlichen Übersetzter zu machen. Da ich zum gegebenen Termin aber für ein paar Tage in Deutschland war, bat ich um Verschiebung. Diese Reaktion beweist ja, dass der Fall nicht in irgendeiner Schublade verstaubt.

 

Und nun was greifbares Gutes: Am vergangenen Mittwoch war die zweite Begehung meiner "Bausünden". Meine Minischlafzimmer hatte ich zum Glück gerade so weit fertig, dass der Architekt es in seinen Plan aufnehmen konnte - tatsächlich in allerletzter Minute. Das war auch der Grund, wieso ich so schweigsam war - hatte absolut keine Zeit.

 

Und... der Mekanikos (Architekt) hat auf einer alten Luftaufnahme von 1983 festgestellt, dass das alte Haus, welches beim Kauf des Grundstücks bereits stand, damals schon da war. 1983 war eine Amnestie - alle "Schwarzbauer" wurden von ihren Sünden freigesprochen. Dies bedeutet für mich, dass ich nur die neueren Bauten und die überdachten Terrassen versteuern muss. Von den ehemals 23.000 Euro Steuervorauszahlung, zu denen ich veranschlagt wurde, blieben noch 15.000 Euro übrig. Und nun kommt es noch besser: Die neuen Gebäude werden als Teil der Tierschutzstation anerkannt - somit sind schon mal die Räume legalisiert und die Steuervorauszahlung geht auf 9.000 Euro runter. Ist das nicht klasse!?!

 

So ist der Mensch - auch 9.000 Euro sind noch immer utopisch für mich, aber von 23.000 Euro auf 9.000 Euro.

 

Angezahlt auf diese 9.000 Euro habe ich bereits 3.450 Euro, wovon ein großer Teil durch Spenden beglichen werden konnte. VIELEN DANK an alle Spender und Paten!

 

Noch eine freudige Nachricht: Alle verletzten Schildkröten sind soweit genesen, dass sie in den Winterschlaf können. Selbst die beiden Sorgenkinder Pinos, der ein ordentliches Gewicht mit in den Winter nimmt und die dreibeinige Peach, die läuft als hätte sie wieder vier.

 

Unsere Photovoltaikanlage läuft auch wieder hervorragend, seit dem Bernd - nee nicht ich, der von der Viola - eine "Ding" gebaut hat, dass störungsfrei arbeitet.

 

Das war`s! Falls ich Emails, nicht in meiner sonst üblichen Ausführlichkeit beantwortet hatte habe... sorry nochmal, hatte wenig Strom und noch weniger Zeit.

 

Liebe Grüsse von Bernd

 

01. Oktober 2013

 

Hilfe für Jannis!

 

Nein! Jannis ist keine bedürftige Schildkröte und auch kein neuer Hund; Jannis ist einigen Exkursionsteilnehmern und Helfern als albanischer Bauarbeiter von der Station bekannt. Jannis kann alles rund um den Hausbau - schnell, kompetent und absolut zuverlässig.

 

Er ist nun - wie so viele Arbeiter in Griechenland - von der Krise aufs härteste getroffen. Keine Arbeit; die Baubranche liegt am Boden, keine Unterstützung weder von Griechenland noch von Albanien. Er braucht dringend eine Arbeit um Frau und Kind ernähren zu können.

 

Leider kann auch ich die Station nicht weiter ausbauen, um ihm Arbeit zu geben - die finanzielle Situation von OAetos ist ähnlich schlecht.

 

Sollte jemand Jannis Arbeit geben können oder jemanden kennen, der jemanden kennt und wenn es nur für ein paar Wochen ist, bitte bei mir melden.

 

Viele hoffnungsvolle Grüße von Bernd

 

01. August 2013

Spendenaufruf

Zusammenfassung der vergangenen drei Monate:

 

Eine nervenaufreibende Zeit liegt hinter mir - genauer gesagt: drei Monate gegen Windmühlen gekämpft.

 

Das ganze Drama begann mit der neuen Haussteuer, die viele Menschen in Griechenland in den Ruin treibt. Auf dieses Drama folgte ein neues Gesetz, welches „Schwarzbauer“ an den Kragen geht. „Schwarz“ bauen ist in Griechenland etwa so, wie in Deutschland falsch parken. Jeder weiß, es ist verboten, doch jeder macht es irgendwann einmal. In den ländlichen Gegenden sind etwa 60 % der Häuser ohne Genehmigung gebaut - die dritte Etage, welche verboten ist, zu 100%. Nun werden die Griechen zur Kasse gebeten - viele Leute wollen ihre Häuser verkaufen, aber es ist kein Geld mehr da. Die Käufer bleiben aus.

 

Und dann der 27. April 2013:

 

Über dieses Thema wurde hier in den NEWS bereits ausführlich berichtet.

 

Was ist in der letzten Zeit passiert?

 

Über einige Ecken und Freunde konnte ich erfahren, dass die Anzeige gegen OAetos, die in Thessaloniki getätigt wurde, aus Deutschland kam. Viele der Interessierten schmunzelten: Deutsche gegen Deutsche! Aber, welche Deutsche Artenschutzgesellschaft OAetos so übel mitgespielt hat, konnte ich bis jetzt noch nicht in Erfahrung bringen.

 

Leider wurden nun Schildkröten, die auf der OAetos-Schutzstation untergebracht waren und die ursprünglich von einer Inselpopulation stammen, von Seiten von EKPAZ auf dem Festland bei Athen ausgewildert. Woher die Tiere stammen, war EKPAZ bekannt. Dass es hierdurch zu einer Habitatverfälschung kommt, scheint dort aber niemanden zu interessieren.

 

Ich bin weiterhin verpflichtet, EKPAZ zu informieren, wenn neue Schildkröten bei OAetos eintreffen, und EKPAZ ist verpflichtet, die Tiere bei mir abzuholen. Dieser Auflage komme ich seit Wochen pflichtbewusst nach. Die Tiere leben bislang immer noch auf der Station. Einige Tiere wären ohne meine Hilfe bereits gestorben.

 

Also pflege ich wie eh und je Schildkröten, zeige beim Forstamt die Tiere, welche ich auswildere und lege den gleichen Leuten alle paar Wochen eine Bestandsliste vor. Das Forstamt erhält Kopien der Einschreibebriefe, die ich zu EKPAZ schicke, um diese über eingehende Tiere zu informieren. Alles scheint beim Alten zu sein, wenn da nicht die restlichen, beschlagnahmten Tiere wären, die jetzt bei EKPAZ leiden müssen.

 

Und das ist die Schattenseite der scheinbar normalen Situation: es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis der Fall vor Gericht kommt. Auch die Zeitdauer der Genehmigung für die selbständige Führung von OAetos bewegt sich in diesem Rahmen. In diesem Zeitraum darf ich keine Patenschaften vergeben, da EKPAZ in den Patenschaften einen verschleierten Verkauf von Schildkröten sieht.

 

Die vielen Zuschriften und Fotos von Zeugen, die bei Auswilderungen von geheilten Schildkröten zugegen waren - Exkursionsgäste, Helfer und Besucher - VIELEN DANK - habe ich zu einer Infomappe zusammengestellt und dem Forstamt präsentiert. Nun sind auch die letzten Zweifel beseitigt und man gelobt mir, positiv für mich vor Gericht auszusagen – aber eben erst frühestens in zwei Jahren.

 

So lange kann aber die OAetos-Schutzstation ohne Patenschaften nicht über Wasser gehalten werden. Ich bin aus meinen privaten Mitteln nicht in der Lage, die Station zur Pflege der Schildkröten zu erhalten und zu betreiben. Daher bin ich umso mehr auf Unterstützung angewiesen.

 

Bitte helfen Sie den Schildkröten Griechenlands und der OAetos-Schutzstation. Sei es durch Einzelspenden, durch Sachspenden oder in dem Sie einfach ein paar Tage in Griechenland bei OAetos als Helfer auf der Station verbringen.

 

Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Informationen wünschen, welche Sachspenden auf der Station gerade benötigt werden, für welche Zeiten dringend Helfer gebraucht werden oder welche Maßnahmen gerade in Angriff genommen werden müssen, für die, über die Grundversorgung und Behandlung der Tiere hinaus, Spendengelder benötigt werden.

 

Bei Spenden über 10,-- Euro wird eine Urkunde von OAetos an den Spender per Email verschickt. DANKE!

 

Hoffnungsvolle Grüsse von Bernd

Spendenkonto:

 

SOS Griechische Schildkröten

CASTELL BANK SCHEINFELD

Konto Nr.: 7019358

Bankleitzahl: 79030001

 

Verwendungszweck: Name und Email-Adresse**

 

** Bitte eine Emailadresse angeben, da an alle Spender ein herzliches Dankeschön und eine Spendenurkunde per Email versandt werden.

 

 

IBAN DE19 79030001 0007019358

BIC/SWIFT FUCEDE77

Überweisungen innerhalb der EU werden mit IBAN wie eine Inlandüberweisung behandelt.

 

04. Juli 2013

 

Hallo Ihr Lieben,

 

ich brauche noch dringend Zeugenaussagen, die bestätigen, dass OAetos geheilte Schildkröten wieder ausgewildert hat. Das Forstamt "bittet" darum!

 

Viele Exkursionsteilnehmer und Helfer haben diese Auswilderungen miterlebt. Wer OAetos helfen möchte, der schicke mir bitte seine Adresse und, das wäre toll, ein paar Fotos dieser Auswilderungen - falls vorhanden.

 

Liebe Grüsse von Bernd

 

01. Juli 2013

 

Nachfolgend ein Bericht von der Homepage von EKPAZ/Aigina - übersetzt. Daraus geht hervor, dass fünf Marginatas - sie stammen aus meiner Nachzuchtgruppe - in der Nähe von Athen ausgewildert wurden. Das ist natürlich fatal, da die Tiere von der Insel/Halbinsel Peloponnes stammen. Und die Leute wussten das. Ich hatte es ihnen am Tage der Beschlagnahme mitgeteilt:

__________

 

Am Montag, 13.05.2013, wurden von EKPAZ in der Region Attiki 39 Landschildkröten der Art Testudo marginata und eine Ochia (Schlange) der Art Vipera ammodytes, nach der richtigen Pflege in unseren Einrichtungen ausgewildert.

 

Die 6 Landschildkröten stammen aus der Beschlagnahme der illegalen Erste Hilfe Station in Platamona Pieria, die zu EKPAZ zur Pflege übergeben wurden. Am 27.04.2013 wurden diese vom Forstamt Pieria, nachdem ihr Gesundheitszustand von Tierärzten des Zentrums überprüft wurde, befreit. Die restlichen Schildkröten, die befreit wurden, kamen aus unseren Einrichtungen, nachdem sie von uns gepflegt worden sind.

 

Die Schlange wurde vom Zoopark Attiki am 30.04.2013 zu EKPAZ übergeben, nachdem der Zoopark diese, am selben Tag in einem Kunststoffgefäß vor ihrem Eingang gefunden hat. Es ging um eine ausgewachsene männliche Schlange die für kurze Zeit in unseren Einrichtungen in Aigina war. Nachdem die Schlage für völlig gesund befunden wurde, wurde diese für die Befreiung wieder in die Region Attiki geschickt.

 

Die Freilassung der Reptilien wurde in einem entsprechenden Gebiet der Region Attiki und in sicherer Entfernung von Wohngebieten für die Sicherheit der Tiere und der Anwohner, durch einen Mitarbeiter von EKPAZ, Herr Kosmas Basili in Zusammenarbeit mit einer Vertreterin von EKPAZ Attiki Frau Palli Matina, durchgeführt. Das ganze wurde durch das Forstamt Pendeli und dem Forstbeamten Herrn Nikos Stergiou beaufsichtigt und wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit bei ihm.

 

Für EKPAZ

Palli Matina

Vertreterin von EKPAZ Attiki

_________

 

Etwas Gutes in dem Drama: EKPAZ hat weitere 33 Marginatas ausgewildert. EKPAZ hat natürlich längst gemerkt, dass etwas gegen sie im Busch ist - oder wie kommt es, dass plötzlich 33 Marginatas gesund sind!?!

 

Weiter möchte ich über den Stand des Rechtsweges berichten. Dazu die letzte Korrespondenz mit meinem Anwalt von Athen:

 

__________

 

Sehr geehrter Herr Pitzer,
 

ich habe alle Unterlagen, die Sie mir übersandt haben gelesen und es sieht tatsächlich so aus, dass EKPAZ auf Aegina sehr viele Probleme hat.

 

Ich bin der Überzeugung, dass es eine Zusammenarbeit zwischen Ihnen, SPAZ, ANIMA, ALKYONI und dem Museum of Natural History in Heraklion, Kreta geben sollte um das Ministerium und all die anderen offiziellen staatlichen Stellen zu überzeugen, dass schnellstens Maßnahmen ergriffen werden müssen. Für mich ist es offensichtlich, dass die Lebensqualität der Tiere im EKPAZ Zentrum auf Aegina unbefriedigend ist.

 

Nach meiner Meinung ist eine Gruppe und nicht eine Einzelperson notwendig, um Druck auf die Behörden auszuüben, ansonsten wird sich niemand um das Problem kümmern.

 

Bitte zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

 

Meine Antwort:

 

Hallo Mr.............

 

ich bin ganz ihrer Meinung - nur in der Gruppe sind wir stark.

 

Was muss ich machen, damit die Anzeige gegen EKPAZ eingeleitet werden kann?

 

Folgende gesetzwidrige Punkte gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen, werfe ich EKPAZ vor:

 

  1. Die völlig rechtlich unhaltbare Art Beschlagnahme
  2. Die katastrophale Behandlung von geschützten Tiere
  3. Der unzulässige Transport der Tiere - Griechenland hat 2012 die EU-Verordnung zum Transport von Tieren unterschrieben
  4. Die Auswilderung der Tiere in fremde Habitate
  5. Tötung von drei Testudo marginatas
  6. Auf der Station von O AETOS befinden sich seit 08.05.2013 verletzte Schildkröten, die auf mein Schreiben vom 08.05.2013 an EKPAZ zur Abholung bereit sind. Bis jetzt wurde mein Schreiben völlig ignoriert! Meine Auflage vom Forstamt sagt aus, dass ich verletzte und kranke Schildkröten - bis zur Klärung des Falls - an EKPAZ übergeben muss. EKPAZ ist verpflichtet die Tiere bei mir abzuholen.

Wären Stellungnahmen von ausländischen Organisationen hilfreich?

__________

 

Und nun endlich wieder was Befriedigendes: Der Untersuchungsraum ist fertig, habe heute die letzten Fliesen gelegt, und nun muss ich ins Bett!

 

Liebe Grüße Bernd

 

22. Juni 2013

 

Täglich erreichen mich Emails aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen Menschen ihr Mitgefühl für meine leidige Situation ausdrücken. Dafür danke ich ganz herzlich! Ich bin zur Zeit alleine auf der Station, und habe - wie soll es auch anders sein – ausgerechnet jetzt schwerverletzte Schildkröten zu versorgen.

 

Fast täglich fahre ich in die Kreisstadt Katerini, um mich auf Ämtern rumzuschlagen – es scheint niemand für meinen Fall zuständig zu sein. Meine langsame Internetverbindung von 18 kBit und meine kleine Photovoltaikanlage, die mir den Strom für den Computer liefert, machen die Situation nicht gerade leichter. Aber seit Tagen scheint die Sonne - die Solarakkus erlauben mir eine etwas längere Sitzung am Laptop; so möchte ich einen kurzen Abriss der vergangenen Wochen wiedergeben.

 

Nach dem Tage X – der 27. April 2013 – es war ausgerechnet an einem Samstag, suchte ich sofort meine Anwältin in Katerini auf. Die Papiere der Beschlagnahmung lagen dem Gericht noch nicht vor – „wir müssen warten“! Die Tage des Wartens nutzte ich um mit einigen Tierschutzvereinen in, und um Athen, Kotakt aufzunehmen und Übersetzungen aller Unterlagen ins Deutsche, Griechische und Englische anfertigen zulassen.

 

Von der Organisation ANIMA, mit der ich ebenfalls zusammenarbeite, erfuhr ich, dass EKPAZ (Hellenic Wildlife Hospital von der Insel Aigina) nicht nur bei mir Tiere beschlagnahmt hatten, sondern auch beim Naturkundlichen Museum von Kreta. Das Museum hat bereits einen Anwalt eingeschaltet und ANIMA brachten mich mit diesem Anwalt zusammen, der jetzt für das Museum und OAetos arbeitet. Zum Glück hilft man mir auch in Griechenland. Ich hätte sonst nicht gewusst, wie ich so einfach einen Anwalt von Piräus herzaubern sollte – Piräus ist für die Insel Aigina zuständig und ein Anwalt muss für Piräus zugelassen sein.

 

Nun glaubt sicherlich so mancher Leser, dass diese vergangenen Arbeiten, Behördenwege und Übersetzungen in ein paar Tagen zu schaffen sind – nicht so in Griechenland. Deswegen behaupte ich, dass die Alten Griechen nicht die Demokratie, sondern die Bürokratie erfunden haben.

 

Ich mache mal eben einen Sprung 10 Jahre zurück:

Als ich die Station damals bei der Gemeinde anmeldete, erschienen der Amtstierarzt mit einem Gehilfen und drei Herren vom Forstamt, um die Anlage abzusegnen. Zusätzlich erhielt ich ein Schreiben von Athen, in dem mir einige Auflagen gemacht wurden, die ich zur damaligen Zeit nicht erfüllen konnte: Untersuchungsraum mit OP-Einrichtung, Apotheke und ein Tierarzt müssen vorhanden sein. Man machte mir den Vorschlag, mich dem damals noch staatlichen EKPAZ zusammen zu tun. Dafür und von einer weitere Tierschutzstation habe ich alle Papiere sowie die Zulassung von der Forstbehörde Katerini.

 

Gegenwart:

Am Tage X konnte ich natürlich alle Papiere vorlegen und die Herren von EKPAZ, Forstverwaltung und Polizei – zusammen 10 Mann – waren einigermaßen erstaunt, ob dieser Papiere, welche ja alle von jenen Ämtern, die sie vertraten und von EKPAZ ausgestellt waren. Trotz erheblicher Proteste von meinen Helferinnen und mir, wurde die Beschlagnahmung fortgeführt. Leider war ja Wochenende, ich konnte meinen Anwalt nicht erreichen.

 

Der Ablauf der Beschlagnahmung ist dem Leser sicherlich bereits bekannt – es war schrecklich, wie mit den zum Teil schwerverletzten Tieren umgegangen wurde. Drei der Tiere kamen durch unsachgemäße Behandlung sofort vor Ort zu tote. Um die Not der Tiere zu lindern gab ich den EKPAZ–Leuten meine stabilen Transportboxen, die ich bis zum heutigen Tage - trotz Aufforderung -  nicht zurückbekommen habe.

 

Da ich auf keinen Fall mehr mit solche Organisationen wie EKPAZ zusammenarbeiten kann, habe ich vor zwei Tagen bei der Oberen Forstbehörde eine Genehmigung zur selbstständigen Führung der OAetos-Station gestellt. Nun kann ich beinahe alle Bedingungen erfüllen – der Untersuchungsraum mit OP- Einrichtung ist, bis auf einige Einrichtungen fertig, und mit einem Tierarzt, der seinen Namen gibt, stehe ich bereits in Verbindung.

 

Die Dame, welche meinen Fall bearbeitet, lernte ich jetzt kennen und ich erfragte, wieso dieser „Überfall am Tage X“ möglich war, denn der ganze Ablauf der Beschlagnahme war rechtswidrig. Ihre Antwort: „OAetos wurde von einer deutschen Artenschutzgesellschaft wegen des Verkaufs von Schildkröten nach Deutschland angezeigt“!

 

31. Mai 2013

 

Übersetzung:

 

Am Samstag, den 27.04.2013 wurden im Hellenic Wildlife Hospital 63 Schildkröten eingesammelt, welche aus dieser Gegend stammen: Breitrandschildkröten (Testudo marginata) und Landschildkröten (Testudo hemanni).

 

FALSCH: Die meisten Breitrandschildkröten (Testudo marginata) wurden uns von EKPAZ/Aigina zur Heilung und Pflege zugeschickt!

 

Die Anzeige erfolgte durch Stelio Geronimaki, Vertreter von EKPAZ Thessaloniki, die Beschlagnahme erfolgte durch das zuständige Forstamt der Gemeinde Peirias und wurde durch die Mitarbeiter Davanou Lazarou und Rousaki Georgios durchgeführt unter Teilnahme von 3 Polizisten aus Litochoro. Die beschlagnahmten Reptilien waren gesetzeswidrig im Besitz von AETOS, welcher in Agios Pantelimonas Platamona angesiedelt ist und einem deutschen Staatsangehörigen gehört.

 

FALSCH: Am 8. September 2003 wurde der Sport- und Tierschutzverein O AETOS dem Hellenic Wildlife Hospital AIGINA angegliedert und fungiert seit dem als Auffangstation für verletzte und kranke Reptilien.

 

Er beruft sich darauf, auf Reptilien spezialisiert zu sein und als offizielle Erste Hilfe Station von Hellenic Wildlife Hospital zu fungieren.

 

FALSCH: Er – damit ist Bernd Pitzer gemeint – beruft sich nicht darauf, sondern es liegen Papiere und Genehmigungen von EKPAZ/Aigina und der Forstbehörde Katerni vor.

 

Die Nachforschungen, die Stelios Geronimakis im Internet durchführte, ergaben, dass Bernd Pitzer, Eigentümer von AETOS, auf der deutschen Internetseite Fotos von Tieren veröffentlicht hat, die AETOS besitzt und die man gegen eine beträchtliche Zahlung von 55 € für die jungen Schildkröten und 110 € für die erwachsenen Schildkröten virtuell adoptieren kann (Patenschaft).

 

FALSCH: Bernd Pitzer besitzt nicht O AETOS, vielmehr ist O AETOS ein Sport- und Tierschutzverein. Als im Jahr 2003 die Zusammenarbeit zwischen EKPAZ und O AETOS beschlossen wurde, wurde mir nahegelegt, mich selbst um Spenden zu kümmern, da EKPAZ unter ständigem Geldmangel leidet und die Arbeit von O AETOS nicht finanziell unterstützen kann.

 

Anfänglich wurde die Anzahl der Tiere auf 40 geschätzt. Später jedoch, nach Kontrolle vor Ort, fand man noch 23 Tiere. Viele hatten dauerhafte Verletzungen oder Krankheiten, aber sie waren komplett gesund, während 3 Tiere tot aufgefunden wurden.

 

FALSCH:  Auf der Station befanden sich außer den Nachzuchten und der Nachzuchtgruppe der Marginatas nur kranke und verletzte Schildkröten. Selbst Tiere, die in der fliegensichern Box auf die Operation warteten, wurden als gesund eingestuft. Dass die beiden Abgesandten von Thessaloniki und Aigina keine Ahnung von dem hatten, was sie taten, bestätigte sich dauernd: Da fielen Schildkröten aus viel zu kleinen und dünnen Kartons aus 1,5 m auf Beton, da wurden von selbigen zwei Nachzuchten totgetreten. Eine dritte Schildköte musste zwei Tage zuvor sterben, als das Gremium den ersten Auftritt hatte. Da wurden die Tiere in ein viel zu kleines Auto bei 29°C Hitze gequetscht und damit einem unzumutbaren Stress ausgesetzt: etwa drei Stunden im engen und heissem Auto, bevor sie nach Thessaloniki kamen, nach zwei Tagen wieder verladen und per Fahrzeug und Schiff zur Insel Aigina – wieder etwa 7 - 8 Stunden Qualen!

31. Mai 2013

 

Übersetzung:

 

Am Samstag, den 27.04.2013 wurden im Hellenic Wildlife Hospital 63 Schildkröten eingesammelt, welche aus dieser Gegend stammen: Breitrandschildkröten (Testudo marginata) und Landschildkröten (Testudo hemanni).

 

FALSCH: Die meisten Breitrandschildkröten (Testudo marginata) wurden uns von EKPAZ/Aigina zur Heilung und Pflege zugeschickt!

 

Die Anzeige erfolgte durch Stelio Geronimaki, Vertreter von EKPAZ Thessaloniki, die Beschlagnahme erfolgte durch das zuständige Forstamt der Gemeinde Peirias und wurde durch die Mitarbeiter Davanou Lazarou und Rousaki Georgios durchgeführt unter Teilnahme von 3 Polizisten aus Litochoro. Die beschlagnahmten Reptilien waren gesetzeswidrig im Besitz von AETOS, welcher in Agios Pantelimonas Platamona angesiedelt ist und einem deutschen Staatsangehörigen gehört.

 

FALSCH: Am 8. September 2003 wurde der Sport- und Tierschutzverein O AETOS dem Hellenic Wildlife Hospital AIGINA angegliedert und fungiert seit dem als Auffangstation für verletzte und kranke Reptilien.

 

Er beruft sich darauf, auf Reptilien spezialisiert zu sein und als offizielle Erste Hilfe Station von Hellenic Wildlife Hospital zu fungieren.

 

FALSCH: Er – damit ist Bernd Pitzer gemeint – beruft sich nicht darauf, sondern es liegen Papiere und Genehmigungen von EKPAZ/Aigina und der Forstbehörde Katerni vor.

 

Die Nachforschungen, die Stelios Geronimakis im Internet durchführte, ergaben, dass Bernd Pitzer, Eigentümer von AETOS, auf der deutschen Internetseite Fotos von Tieren veröffentlicht hat, die AETOS besitzt und die man gegen eine beträchtliche Zahlung von 55 € für die jungen Schildkröten und 110 € für die erwachsenen Schildkröten virtuell adoptieren kann (Patenschaft).

 

FALSCH: Bernd Pitzer besitzt nicht O AETOS, vielmehr ist O AETOS ein Sport- und Tierschutzverein. Als im Jahr 2003 die Zusammenarbeit zwischen EKPAZ und O AETOS beschlossen wurde, wurde mir nahegelegt, mich selbst um Spenden zu kümmern, da EKPAZ unter ständigem Geldmangel leidet und die Arbeit von O AETOS nicht finanziell unterstützen kann.

 

Anfänglich wurde die Anzahl der Tiere auf 40 geschätzt. Später jedoch, nach Kontrolle vor Ort, fand man noch 23 Tiere. Viele hatten dauerhafte Verletzungen oder Krankheiten, aber sie waren komplett gesund, während 3 Tiere tot aufgefunden wurden.

 

FALSCH:  Auf der Station befanden sich außer den Nachzuchten und der Nachzuchtgruppe der Marginatas nur kranke und verletzte Schildkröten. Selbst Tiere, die in der fliegensichern Box auf die Operation warteten, wurden als gesund eingestuft. Dass die beiden Abgesandten von Thessaloniki und Aigina keine Ahnung von dem hatten, was sie taten, bestätigte sich dauernd: Da fielen Schildkröten aus viel zu kleinen und dünnen Kartons aus 1,5 m auf Beton, da wurden von selbigen zwei Nachzuchten totgetreten. Eine dritte Schildköte musste zwei Tage zuvor sterben, als das Gremium den ersten Auftritt hatte. Da wurden die Tiere in ein viel zu kleines Auto bei 29°C Hitze gequetscht und damit einem unzumutbaren Stress ausgesetzt: etwa drei Stunden im engen und heissem Auto, bevor sie nach Thessaloniki kamen, nach zwei Tagen wieder verladen und per Fahrzeug und Schiff zur Insel Aigina – wieder etwa 7 - 8 Stunden Qualen!

Abtransport der Schildkröten

Abtransport der Schildkröten

Besonders hat uns die Tatsache beeindruckt, dass sich auf dem Gelände keine einzige Maurische Landschildkröte (Testudo graeca) befand, eine Art, die ausschließlich in Thrakien, den Inseln der Ägäis und den angrenzenden Ländern vorkommt. Diese Art ist in Nordeuropa als Haustier sehr beliebt.

 

Richtig: Testudo graeca gibt es hier nicht!

 

Alle Schildkröten bleiben für zwei Tage in der Niederlassung von Wildlife, der Ersten Hilfe Station von EKPAZ in Thessaloniki bis sie nach Untersuchung durch einen Tierarzt anschließend zur Pflege und zum Schutz nach Aigina in das Zentrum von EKPAZ gehen.

 

Bedenklich: Weiter oben heißt es: „Viele hatten dauerhafte Verletzungen oder Krankheiten, aber sie waren komplett gesund.......“! Warum werden angeblich "komplett gesunde“ Tiere nicht ausgewildert. Und welche Pflege brauchen gesunde Tiere bei EKPAZ? – ausgerechnet bei EKPAZ?

 

So habe ich EKPATZ vor einiger Zeit selbst erlebt und beschlossen die Reptilien von EKPAZ zu übernehmen und die Station von O AETOS auszubauen:

Unterbringung bei EKPAZ

Bernd Pitzer hat auf die Frage des Forstbeamten, wie er in den Besitz der Tiere gelangte, folgende Dokumente vorgelegt:

 

  • ein Dokument vom 13. September 2003 vom Hellenic Wildlife Hospital - EKPAZ - das den Namen des vorhergehenden Geschäftsführer von EKPAZ enthält und welches O ΑΕΤΟS als Erste Hilfe Station von EKPAZ anerkennt und in dem es um eine Liste von Reptilien geht, die sich zur Pflege auf der Station in seinem Besitz befinden.
  • ein Dokument des Oberforstamtes des Landkreises Pierias vom 26.11.2003, in welchem das zuständigen Veterinäramt und das Forstamt Litochoro ersucht wird, vor Ort Untersuchungen durchzuführen, wie viele Tiere sich auf der Station befinden, wie viele frei gelassen werden und wie viele nicht. Die Auswilderung der ersten, soll protokolliert werden, die zweiten sollen zur Pflege EKPAZ überstellt werden.
  • ein Dokument: Bestätigung der Zusammenarbeit des Vereins zur Pflege und zum Schutz von Wildtieren ΑΛΚΥΟΝΗ vom 06.07.2006, welches den Grundbesitz O AETOS sowie die Fachkenntnisse der Mitarbeiter des Vereins bestätigt und das die Unterschrift des Geschäftsführers von ΑΛΚΥΟΝΗΣ trägt.
  • ein Dokument von Frau Maria Ganoti (damals Mitglied von EKPAZ und jetzt Mitglied von ANIMA) vom 08.10.2004, welches sich an den damaligen Leiter von EKPAZ richtet, zur Einberufung einer Mitgliederversammlung zum Thema Ausarbeitung einer Satzung zum Wechsel von EKPAZ zu einer anderen Trägerschaft unter staatlicher Teilnahme der Träger und anderen Umweltschützer.
  • die Satzung von O AETOS, in der es sich ausdrücklich um einen Sportverein handelt.

 

Falsch: Die Satzung von O AETOS weist ausdrücklich einen Sport- und Tierschutzverein aus.

 

Das Forstamt Peirias hat eine gerichtliche Verfügung über die Staatsanwaltschaft des Amtsgerichts erwirkt, die untersuchen soll, wieso die Station seit so vielen Jahren als Erste Hilfe Station fungiert und unter welcher Aufsicht eines Wildlife Hospitals sie stand und ob gesetzeswidrige Verkäufe ins Ausland stattgefunden haben und ob die Station wirklich als Erste Hilfe Station tätig ist. Zusätzlich werden alle die Belege an ΣΔΟΕ und der entsprechenden Finanzbehörde des Deutschen Staates weitergeleitet, zwecks Untersuchung, ob gesetzeswidrige Geschäfte getätigt wurden.

 

Abschließend wird festgestellt, dass sich am Eingang des Besitzes O AETOS ein Schild befindet, das von den Forstbeamten am Tage der Beschlagnahme entfernt wurde.

 

Falsch: Die Station von O AETOS hat ein neues Eingangstor bekommen. Das Schild musste also vom alten Tor entfernt werden. Diese Demontage wurde genutzt, um das Schild zu renovieren. Die Farbpalette auf dem Foto, sowie die Bestätigung von Christa Schneider – der Künstlerin – lassen keine Zweifel.

 

Für das Hellenic Wildlife Hospital

der Geschäftsführer

Bitros Pavlos

 

26. Mai 2013

 

Die griechische Tierschutzorganisation ANIMA kämpft mit O Aetos gegen EKPAZ. Da ein Gerichtsverfahren frühestens in 2 - 3 Jahren möglich ist, wenden wir uns unmittelbar an die EU. EKPAZ wird von der EU finanziert. Wir sammeln bereits Beschwerden gegen EKPAZ. Die ersten drei hat uns ANIMA zugeschickt, die bereits der griechischen Regierung vorliegen.

 

Hello again.

The lawyer I was telling you about is Mr Ignatios Dagoulis (Ιγνάτιος Δαγκούλης) and his cell phone number is 6944626410. He speaks English. Also please find attached the letters concerning EKPAZ that where sent to the ministry.

 

For more information, don't hesitate to call me at ANIMA 2109510075 or 6977627319.

 

Ketty Alevra

 

David Barnes Report on EKPAZ

 

On the 24th December, 2008 I was asked by some concerned volunteers in Aegina if I could help re-locate some of the exotic animals being kept there. Over the last 12 years I have moved almost 40 monkeys, lions and Crown Cranes from Greece with the full cooperation of the Cites Ministry and I was happy to again say yes to help move these animals.

 

Apart from the lions all my previous animals have been moved to the AAP Foundation centre in Almere in Holland, and they have again agreed to take all of the animals I have listed. I made contact with the Ministry several weeks ago to ask for your help in the move and I was very pleased to have the opportunity to meet with you last Thursday in Athens.

 

It was important that I came out to Aegina to see for myself the animals involved, the conditions they were in and to see any problems their may be in completing the move, particularly handling and crating.

 

I came out to Greece on Tuesday 10th March until Friday 13th March, 2009 and was able to go to Aegina during that period. I had the chance to see all 7 monkeys currently on Aegina; the 8th monkey is at the EKPAZ office in Patissia which I went to see after visiting the Ministry on Thursday. I also looked at the 2 Coatimundis, the 2 Skunks, a Raccoon which I was unaware of and also 2 Burmese Pythons. In my opinion they all need to be moved so that they can enjoy a better quality of life with better living conditions and 24 hour Veterinary care.

 

MONKEYS

The problem at Aegina is that they do not have the correct facilities for keeping primates and they are either in adapted bird pens or actually in parrot cages, as are the Vervet and the Common Marmoset. These two are also in the bird hospital room with about 60 boxes of sick birds all around, plus a fox and tortoises. Certainly not ideal living conditions for primates. The Pig Tailed Macaque is outside in a circular cage (bird) with a fixed sleeping box attached, where she seems to spend most of her time. The siting of this cage will make it very difficult to dart her with anaesthetic for loading into a crate.

 

The other four monkeys are in converted bird pens, slightly bigger but again not suited for long term keeping of primates. These all have sick birds as their neighbours, again not a good hygiene regime for primates. None of the animals have sleeping boxes or in fact many things to occupy their minds, which means they are in, full sight of anyone entering at all times. Some are quite fat which suggests a poor diet and insufficient exercise. Because of the frequent movement of volunteers there is no static regime of carers, and monkeys do not like too much change. Some show frequent aggression and there is always the risk of being bitten, as monkeys are often carriers of disease this could be quite serious. When keeping primates you do need someone there with a fair degree of expertise in that field and whilst Yiannis tries his best his expertise is more with the birds. I think that the sooner these primates are moved the better. When they have all gone I would suggest that the room they are in has two purpose built pens constructed to accommodate primates properly as it is likely they will be asked to take something else again, alternatively & preferably, some sort of temporary facility could be contructed in cooperation with the owner of Attica Zoo on his site so that you know immediately where you can send something to, that could be looked after properly.

 

The Vervet that is currently in Patissia awaiting a space at Aegina, is in good condition but obviously has a complete lack of proper housing there. It has formed a good bond with the man there, Demetrius, and although it is not ideal I feel it is better to keep her here for the time being as he will be able to put her in a crate without anaesthesia and she will only have a 30 minute journey to the airport – much less stressful!

 

It is likely that 5 of the monkeys will need to be anaesthetised to be loaded into their travel crates safely and some of these will have to be darted. Your Veterinary dept. may know who can do this within Greece, but it does need to be someone who is skilled and competent because of the time factor and the schedules for ferries etc. to Athens. Dr. Natassa Komnenou at Thessaloniki has done it for me before, but I don’t think she has a blow pipe any more, and it would be needed.

 

OTHER EXOTICS

The two Coatimundis are housed separately as they are two males and fight. They seem in good condition but the cage is not really suited to their needs. They clammer for attention when you go near the cage and it may be that either of these two could head up a new group when they are moved.

 

They think that the Skunks are male and female but they are not sure. Again their cage is not really spacious enough or suited to their lifestyles and they would be better moved as soon as possible. The Raccoon has been their for several years and he seems quite friendly but also quite fat! The cage is not suitable for a Raccoon and he would be better in a proper facility.

 

The two Burmese Pythons are housed in tanks that are far too small, they are not equipped correctly and judging from the food on offer in one of the tanks they are not being fed correctly either. Burmese Pythons can grow to 5 - 6 metres in length and can be aggressive, one of these has already bitten Yiannis a few times and in my opinion they need to go to someone who has the expert knowledge to deal with such potentially large reptiles. They are 2-3 metres already.

 

Having a good look around the facility I did have a few observations of my own. I have to say that I left feeling very sorry for Yiannis who has to cope with such a large group of animals. They had over 1000 birds plus all the other exotics and domestic animals including Donkeys, a Pony, Goats, Foxes, Ferrets, Rabbits & tortoises. The site was obviously great when it was first built, but the numbers kept their and the obvious lack of regular maintenance means that it is in desperate need of some renovation. Most of the aviaries need to be repaired, tidied up, enlarged, have their pools re-done and in some cases be re-designed. They have far too many birds and it seems to me that many of them should not be kept any more – euthanasia being the only alternative. There are boxes and boxes of pigeons; if they cannot be released then maybe they should be euthanized. I have friends within Greece on Andros and in Chalkidiki who could give good homes to the donkeys and pony where they would be well cared for the rest of their lives.

 

I was struck by the variety of the species kept there and it occurred to me that perhaps it may be possible that some of the rarer birds, unable to be released, could be given to Captive Breeding programmes within Europe where their offspring might stand a chance of release into the wild. This would free up much needed space and they could be providing help to those captive breeding programmes. I am investigating the possibility of this and will report back to you anything positive that I find out.

 

Yiannis has a lot of expertise with the birds, but doesn’t seem to have the PR skills needed to promote the site. To me it has such a fantastic variety of birds there, that it should be in the media every week, promoting its work, highlighting the problems of why they are there & needed, soliciting sponsorship and funding and helping to educate the public into the tragedy of shooting these beautiful birds. To me it should be self funding!

 

With so many animals and birds requiring veterinary care it should have a full time Veterinary Surgeon on site and I am sure that cooperation with the veterinary Universities could secure a rotating position there for newly qualified or final year students with a yearning to learn more about birds and exotics.

 

At the moment the general impression for people like me is that it is trying to do a fantastic job without the correct tools, and the site is in desperate need of a facelift!

 

It has the potential to be a leader in its field and a facility that you should be proud of.

 

At the moment I would see a priority as an expert bird veterinary surgeon coming in, examining every bird and making the crucial decision as to whether for their quality of life it worth keeping them. Then a plan of action needs to be undertaken as to what needs to be done over the next 1 – 3 -5 -10 years such as: Go over the site and make a full list of all the jobs, repairs etc that need to be done. Cost out the materials and any major jobs that have to be done. Get some artists impressions done on projects that are needed. Go to the media, tell them you have problems and get as much publicity as you can to get sponsors, funders and wealthy benefactors who might like to get involved.

 

Currently the centre has volunteers coming from all over to help for free. Advertise within Europe, Middle East & USA for skilled people like, plumbers, bricklayers, painters & carpenters to come to the aid of the shelter by giving their time for free for 1 -2 weeks (or longer) to get the projects completed and the site back to pristine condition. You would be amazed how many people would be interested in a 2 week break in the sun in Greece even if they had to work!

 

A massive undertaking but one which should be done and could be done if you could find the right motivated organiser who could pull it all together!

 

I am sorry if I have gone on a bit with these ideas but you have a great facility that it is need of repair and could be great again. You need to have a proper policy for the quality of life for those animals taken in, and euthanasia should feature in that policy. You cannot save every animal in the world and sometimes it is kinder to end a life than to prolong its agony by keeping it in a prison for the rest of its life!

 

I was very pleased to meet with you on Thursday and hope you gained as much from it as I did. I am more than happy to help with re-locating any animals from Greece and I would suggest again that you send a small delegation to the AAP facility in Holland to see for yourself the wonderful work that they do. You would then be much happier yourselves knowing that you had personally checked them out, rather than just taking my word. I have spoken with them and they would be honoured to have you visit, just let me know when you have it in mind and I can set it all up for you.

 

The other person I think it would be good for you to meet is Mr. Dominique Tropeano who is the owner of Colchester Zoo in the UK and also one of the Inspectors for EAZA (European Association of Zoos and Aquariums). He is the man who approved the licences for Attica Zoo and also the Aquarium in Rhodes. He was very helpful to me and to the Municipality of Trikala in the new designs for the new Tiger enclosure & other enclosures to be built there. Again I have mentioned this to Dominique so if you would like to meet him in Athens when he is next passing through, or maybe even visit him at his Zoo in Colchester, then I am sure you would find his knowledge and contacts extremely useful.

 

I have informed AAP of the revised list of animals and asked if they might be able to take some of the animals earlier, particularly the Coatis, Skunks & Raccoon, which should relieve the pressure a little. Please feel free to call or email me at any time.

 

David Barnes

Animal Welfare Consultant

82, Newark Avenue,

Peterborough,

Cambs. PE1 4NS

UK

(0044) 1733 555649

David.barnes740@ntlworld.com

 

Letter from Anita Hicks

 

Dear Mr Proimakis,

 

please allow me to introduce myself. My name is Anita Hicks and I am a registered veterinarian from Australia. I work with small animals and wildlife within Australia and have been lucky enough to work in many wildlife hospitals and national parks internationally including Australia Zoo in Queensland Australia, Taronga Zoo in Sydney Australia, Kruger National Park in South Africa and the Leopard Conservation Project also located in South Africa. I am currently completing my final semester of my masters in Wildlife and Conservation Medicine which covers an array of subjects including wildlife medicine, conservation strategies, park design etc. The reason I list this experience is that I want you to be aware of my experience and credentials whilst reading this email.

 

Two weeks ago I arrived at the Hellenic Wildlife Hospital (EKPAZ) for what was orignally meant to be a 3 week stay. I was lead to believe that this facility was a wildlife hospital and rehabilitation centre for injured wildlife. I was quite excited to finally be arriving and starting my volunteer placement. Upon my arrival I soon found that I had been severely mislead about this facility. On face value, this 'hospital' has some good facilities which I assume were built a few years ago when they still recieved goverment funding, but they are not being used to their full potential; volunteers are given no formal training and are left to their own devices when it comes to animal care; and a manager that bases his organisation and treatment of this facility on fiction rather than fact. What EKPAZ has been reduced to is a facility that is overcrowded, under utilised, with injured wildlife that are not recieving any form of treatment or rehabilitation beign cared for by people have no idea what they are doing. The situation is dire and these animals are suffering from neglect and mistreatment because of this.

 

I understand that Greece is under financial strain at this time, but it is not more funding that EKPAZ requires so please do not disregard this email thinking that it is purely an attempt to get more money from a government that is already under too much pressure. I am a realist, and I know more money is not an option, but I am also a professional with real experience in this area and my professional opinion is that this facility has two possible futures - 1) to be closed down or 2) to get a new management in place and improve the quality of care of these animals and oraganisation of the facility in general so that we can have more positive outcomes for this injured wildlife. What this facility requires is a complete overhaul of the management. The management team running EKPAZ, while having good intentions, are using methods and means that is long outdated resulting in animals suffering and never being released in to the wild. The point of this facility is to rehabilitate wildlife for release back in to the wild but this will never happen with the conditions that are present now. This is why people travel from all over the world to volunteer at EKPAZ - to help care for and rehabilitate injured wildlife for release back into the wild. The reality is much bleaker and it doesn't take long for every volunteer to realise this.

 

EKPAZ is a black mark for Aegina and for the country of Greece. I have spoken to many volunteers to have left the facility disheartened and disillusioned after their experience there. They of course spread this opinion to anyone who asks about their time they spent in Greece because, like myself, after leaving EKPAZ the experience is so shocking that when you recall your trip to Greece, this is the first thought that comes to mind. The images are forever burnt in to your memory, and humans being humans, they spread the word of this shocking experience to everyone who will listen.

 

I am contacting you because I understand that the ministry is the only entity that has the power to do something about this facility. While many of the past volunteers want to get this facility closed down, I want to help improve the facility and change it into the quaility wildlife facility it can be. This can't be done with the current management in place as they just will not listen. I tried to discuss even the smallest of concerns with them but they are very adament about their beliefs about wildlife medicine (although none of them have any medical training) and wildlife rehabilitation. But to be blunt, they are just wrong, and the international wildlife veterinarian/conservationist community and science will back me up on this. With the troubles in Greece at the moment, tourism does not need another blow like this. Word in the wildlife community travels very quickly which in turn will spread to the greater community, especially in this day and age of social networking.

 

I am well aware that actions speak louder than words, and voicing an opinion on a facility is all well and good but worth nothing if you are not willing to back it up with action. I am willing to take as much action as is required to change this facility. This is why I came to you first with this complaint, but also with an offer to volunteer my time and experience to change things for the better. I am willing to volunteer months of my time to turn EKPAZ into the facility it can be and the facility that Greece needs for injured wildlife. A facility that people walk away from and can't wait to come back and volunteer again and donate money to because of all the good work it is doing. If the facility was to close down this would be devastating, not only for the wildlife, but also for the Greek community.

 

I have spoken to previous volunteers and also members of the Greek community on Aegina and on the mainland and many of them are aware of the terrible conditions at EKPAZ and they are saddened that it continues to run in such a way. Both the Greek and international community are unhappy about the treatment of these animals and I found the greek people I spoke to are also very embarassed that it is allowed to continue and are very worried about what effect it will have on tourism once more people become aware of the conditions.

 

It is long overdue for some action to be taken against EKPAZ and what better time to make this happen when you have qualified people with experience willing to volunteer their time and expertise to help make a real change happen.

 

I look forward to hearing from you. I hope together we can make a change for the better for these animals and the Greek community on Aegina.

 

 

Yours sincerely,

Dr. Anita Hicks BVSc MRCVS

 

History on my connections with EKPAZ

 

An Outline of the events that have occurred at EKPAZ

the Hellenic Wildlife Hospital on Aegina, Greece

from 2009 to 2012

according to the projects I have been involved in

By Elizabeth Koubena, Vice-President,

 SPAZ, Society for the Protection of Stray Animals, Athens, Greece

 

In the summer of 2009, Eva Spyridis, a volunteer at EKPAZ in Aegina and a wildlife expert with experience in wildlife reserves in Africa, asked me to help her rescue 7 monkeys living in unacceptable conditions at the center. Eva worked at EKPAZ for 6 months and tried to bring about better management, but her ideas were not accepted and feeling discouraged, she left in the fall of 2009.

 

The setup of EKPAZ is as follows. The Monastery of Chrysoleontissa owns the land comprised of 20 acres; the prefecture of Piraeus built and owns the buildings on the land; the non-profit group EKPAZ manages the center; the Ministry has responsibility for wildlife centers in Greece. The EKPAZ committee is comprised of four people: Pavlos Betros (President?), Stavros Kalpakis (Thessaloniki representative whom I believe resigned last year), Petros Kapernarakos (representative from Komotini ?), and Yiannis Polopoulos, who is the only one who lives and works at the center. Yiannis has been with EKPAZ since its founding in 1984, first set up in an old house, then in the premises of the former prison in Aegina and finally, in 2000, to its present location in the Metochi region of the island.

 

As a result of Eva Spyridis' request to help re-home the monkeys and because SPAZ had received a number of complaints about EKPAZ, including numerous from Maria Ganoti of Anima, formerly from EKPAZ (and a founding member), I appealed to David Barnes, a wildlife expert I knew in the UK, who had worked with the Ministry and re-homed more than 40 primates from Greece over a ten year period, and whom we (SPAZ) had worked with to rescue two caged lions in Thessaloniki in 2000, which eventually went to Born Free in South Africa. In turn, David contacted AAP (Exotic Animal Sanctuary in Amsterdam, Holland) about taking in the primates and arranged to come to Greece and visit EKPAZ in March 2009 to assess the situation. (See his report attached).

 

As a result of this visit, AAP agreed to take all the monkeys on their waiting list and arrange for their rescue as soon as they were able to. The first offer came in June of 2009. At that time David Barnes came from the UK with a representative from AAP Eva Schippers, and they were joined by Katerina Anna from the Ministry. AAP had supplied the cages. These three people went to EKPAZ and together with Yianni caged the monkeys and prepared to send them to Holland accompanied by Eva Schippers of AAP. The monkeys included Kalinga, a grey Sooty Mangabey on the CITES endangered species list, Ali, a 4 - 5 month old Barbary Macaque who had come by way of Morocco, a yacht and Rhodes, and Alice, a Vervet that was living in the EKPAZ offices in Athens. After arriving in Holland, Kalinga and Alice went to a primate center in St. Martin la Plain, France and Ali was placed with a surrogate mother in Holland and eventually moved to Pescheray, France. Alice now lives with a 3 year old male and a 17 year old female and due to her strong personality, rules the group. Kalinga lives with a 30 year old female and they spend their days grooming each other. She still tries to steal keys from the keepers, as she did in Aegina. AAP reports that all are are doing well.

 

We had hoped that Lola, a Rhesus Macaque, Asa, a Vonnet Macaque with no teeth, and Nikki, a Pigtail Macaque, would leave before the winter but AAP's waiting list was long and they had no place for them. In January of 2010, I found a sponsor (two SPAZ members) to supply meters of heavy plastic to cover Nikki's cage (she lived in a large aviary outside) as the weather was unusually cold. Then Lola was chosen to fly to Holland in February. But just a few weeks before she was due to leave, she died of hypothermia. (She lived in a cage in one of the cement buildings with no heat.) Everyone was very upset by this and I was particularly upset because it was still very cold and Nikki and Asa were also suffering. So I begged AAP to take Nikki and Asa as soon as possible or they might die too. They finally agreed and Asa was to leave in March. Then another problem occurred. The Ministry did not have the proper papers for Asa.  Since she had been confiscated by the Ministry and sent to EKAZ by them, this was unacceptable to me. So I emailed everyone I could think of in the Ministry including Prime Minister George Papandreou. I never received any response but 5 days later, the papers magically appeared. Alas, in the meantime, Asa's place had been given to another primate. However, AAP promised to take both Asa and Nikki, and the 2 coatis, to Holland as soon as possible.

 

And so it was that on April 8th, 2010  the two monkeys Nikki and Asa flew to Holland along with 2 coatis and 2 skunks. AAP provided the cages; the Ministry official Katherina Anna came to the airport with the proper papers and SPAZ paid for the cost of transportation (some 1500 Euros) and were re-imbursed by AAP. At AAP, Nikki (now called Sirtake) was housed together with a male and a female and likes this arrangement. She grooms the male a lot and she prefers to be inside rather than outside. Asa has a mate called Chaplin and it was love at first sight. They interact a lot and groom each other a lot. The one coatis names Onidin lives with another called Sandy and is doing well. The second coatis named Bados arrived with kidney disease and eventually died of kidney failure.

 

Besides Lola, the other monkeys who died at EKPAZ before they could be rescued were a Vervet named Jacqui, who died of internal bleeding, and a Common Marmoset named Jack, who died of hyperthermia.

 

In June 2010, I arranged for 3 iguanas to travel by boat to Aquaworld, a reptile center in Crete, run by John McLaren. Later I asked John if he would be willing to take the Nile crocodile and two Burmese python snakes from EKPAZ and he agreed but Pavlos Betros (EKPAZ Manager) refused to let them go because he has learned that Aquaworld was not a charity. The two snakes died that summer from being left in the sun too long. The crocodile languished in his plastic tank for another year and a half.

 

In September 2011, a monkey was confiscated by the Ministry in Halkida and sent to EKPAZ, despite the fact that AAP and David Barnes had emphasized that the rescue of monkeys from EKPAZ was done on the condition that no more monkeys be sent there. I protested to all concerned about the monkey coming to EKPAZ but no one listened. The monkey came and stayed for 5 weeks and than died of unknown causes. There is speculation that he died from salmonella poisoning (volunteers cut up raw chicken and then cut up fruits and vegetables for the monkey, etc.) but perhaps he caught a flu virus as, apparently, it is possible for cat viruses to spread to primates. Yianni wanted a Ministry vet to perform an autopsy and put the body in the freezer, but an autopsy was never carried out.

 

Harry Schaufeli of AAP contacted me in June of 2011 with the suggestion that the reptiles could go to a center in Munich (Auffangstation fur Reptilien), so after getting in touch with them, I made arrangements for them to travel there. I must stress that in each case mentioned, the Ministry generally was very cooperative in supplying the proper paperwork (export licenses, etc.) to allow the animals to leave the country. I had invited CITES representative Zacharias Proimakis and Director Traiforos Konstantinos (in charge of wildlife centers) to come to Aegina as my guest to visit EKPAZ but they never accepted. The reptiles were due to travel on October 21st, accompanied by the German vets from the rescue center, but due to strikes, this was postponed. After a great deal of effort, we finally were able to sent them on November 9,  2011 - the Nile crocodile (an endangered species) and 4 iguanas (3 with medical problems) flew to Munich, Germany, unaccompanied, to the Reptile Rescue Center. SPAZ met the reptiles at the airport and paid for the transportation, which was re-imbursed by the German Center. This event caused a lot of interest as the Lufthansa airline officials had never arranged for reptiles to fly out of Greece, and when they arrived in Munich, they were greeted by the German television. Since then the crocodile has been named Yianni and lives with a female; the iguanas received medical treatment and are all doing well.

 

In April 2012, Pavlos Betros asked for help for the three equines living at EKPAZ in poor condition. As a result, they were transported to a small farm in Mesagros, owned by Alexia Pappagiannis, Since then, they have thrived; they have a stable and a coral and grazing land and have received veterinary care from Animal Action (formerly GAWF) on two occasions.

 

July 2012 to Sept 2012 - With funds provided by Greed Animal Rescue – GAR (UK) run by Vesna Jones, I managed a project to provide medical treatment and neutering and food and equipment for the cats and dogs, some food for the birds, and some medicine and some supplies for the center (cleaning products, gloves, etc.)  A total of 45 cats were neutered and a great deal of medical therapy provided. The total cost was just under 5000 Euros, donated by GAR through SPAZ. I visited EKPAZ on a weekly basis with food and supplies and became well acquainted with the situation there. I took sick cats to the vet and brought some home as well. I organized a “cleaning” day with about 10 people; we also repaired large cages for two ferrets who were living in cat cages and cleaned out cages or rather black tubs full of baby tortoises, but one day's cleaning cannot solve the overall problem of course. I tried to re-home the chickens and turkey but Yianni refused to let them go; most died and, as of Oct 30th, there is only one chicken left. In the winter of 2011 - 12, a number of the cats died from cat flu but there are still about 30 remaining as of Oct 2012. During a period in the spring of 2012 when there were no volunteers, a group of us went up and helped clean and feed and fill water dishes, but this could only be a temporary solution. The problem of volunteers coming and leaving discouraged is a constant one. There are times Yianni is all alone up there. There are approximately 1500 animals to look after at any given time, obviously an impossible job for one person. (300? tortoises, 30 cats, 5 dogs, 1 wild boar, 2 ferrets, 4 foxes, 1 jackal, 1 chicken, 1 rooster, 1 iguana, 50? terrapins, and about 1100 birds. There are some storks that are free but the others are caged.)

 

July 2012 – with funds provided by GAR and a member of Animal Protection, Gaby Wolfe, 500 Euros was donated to pay for the transportation of 24 large birds and 3 foxes to northern Greece, to Lake Kirtini natural wildlife reserve.

 

During the past few years, an Animal Protection volunteer has picked up numerous puppies and dogs that have been abandoned at EKPAZ. I have personally adopted two cats after nursing them back to health. In October 2012, I arranged for three young cats (abandoned there in the spring) to be neutered at the Animal Protection Neutering Clinic and also provided vaccinations for them. I now have a sponsor willing to pay for 40 kilos of cat biscuits each month so I have begun bringing this food up to EKPAZ.

 

Along with this report, I am also sending you:

 

Report from David Barnes on EKPAZ

Letter to Ministry of the Environment, Energy and Climate Change, etc,

             Head of Section A - KonstantinosTraiforos re EKPAZ from me

Letter to Ministry re EKPAZ from me – draft only

Letter to Zacharias Proimachis, Greek CITES official, re EKPAZ from me

Letter written by Dr. Anita Hicks, volunteer at EKPAZ

plus some photos

 

There are also two stories on our SPAZ website – www.spazgreece.gr which may be of interest to you. News page - “SPAZ helps send rescued reptile to center in Munich” and “SPAZ helps rescue exotic animals”

Here are the websites for AAP in Holland – www.aap.nl and the Reptile Rescue Center in Germany - www.reptilienauffangstation.de

 

All this information clearly details the problems of EKPAZ but just let me add one more thing. Yiannis has been living with animals for 29 years and he says he loves them and they are his life and he basically is a kind man, but his vision is flawed and he is totally out of his depth as far as managing the center is concerned. He is a collector and wants to save everything; he can't bear to euthanize any animal; he sees the filth but ignores it; rarely sees cages full of rotten meat full of maggots (although when he does he gets upset); he can't bear to give up his “babies” but lets them die of neglect. He lives a very strange life.  He keeps dead animals in the fridge, and in other secret places unknown to most people but one of the volunteers Eva Spyridis got to see some of them.  “You cannot imagine what is in the walk-in fridge. Don't faint, that is all I can say”, said Eva to me one day. EKPAZ could be a jewel on the island; instead it is a concentration camp for animals.

 

It seems clear that the present group managing this center has failed to maintain it at a acceptable level. They complain that they don't have enough volunteers; that is true, but many volunteers come and leave discouraged. They talk about being able to hire a few people to work there full time but they are unable to find sponsors or resources to do this. In the three years I have been going there, very little has changed and in fact, each year, the situation worsens. Since the Ministry is responsible for wildlife centers in Greece, it is a huge disappointment that they don't take steps to change things. They do send representatives now and then and I understand they are not happy with the situation but no action is taken. If it were possible to hire two people to work there full time, would this be a solution? I doubt it. Yianni and Pavlos would probably still run the center in the same way and the fact is that it desperately needs changing.

 

If the present managers were retired and a new team of people hired to manage the center, a team of people with experience and knowledge and ability to turn the place around into a properly run wildlife center, then perhaps EKPAZ could be saved. It would seem that the Ministry is the only authority with the right to take this action. A number of experts has already offered their services to the Ministry (see letters by David Barnes and Anita Hicks) but the Ministry has not responded. There are probably others already living in Greece that are also quite capable of the job.

 

I hope that Animal Action can take this on and try to convince the Ministry to make the necessary changes for EKPAZ, not only for the sake of the animals (although for those of us in animal welfare, it is of course for the sake of the animals), but for the sake of this country's reputation.

 

Elizabeth Koubena

Written at Aegina

October 28, 2012

 

20. Mai 2013

 

Hier nun der ausführliche Bericht zu den News vom 01. Mai 2013:

 

Gegen 08.00 Uhr am Morgen des 27. April 2013 erscheinen 10 Personen männlichen Geschlechts, verschiedenster Couleur auf der Station. Meine Helferinnen sprachen von einer ähnlichen Invasion zwei Tage zuvor – ich war noch auf der Rückreise von Deutschland.

 

Die Truppe gliederte sich auf in zwei Polizisten, einen Sicherheitsbeamten, drei Herren von der Forstbehörde, einen Mitarbeiter des Hellenic Wildilife Hospital Thessaloniki, einen Mitarbeiter des Hellenic Wildilife Hospital Aigina und zwei Herren, welche ich nicht einordnen konnte.

 

Die Herren von der Polizei und der Sicherheitsbeamte hatten den Auftrag, mich bis Montag den 29. April, 11.00 Uhr vormittags unter Sicherheitsarrest zu stellen, um mich dann einem Richter vorzuführen. Die Herren der Forstbehörde hatten den Auftrag, meine Papiere zu kontrollieren und mich wegen illegalem Besitzes von Schildkröten anzuzeigen. Die beiden von den Hellenic Wildilife Hospitals sollten alle Schildkröten konfiszieren. Der Grund: OAetos verfügt nicht über gültige Papiere!

 

Mit Erstauen mussten jedoch die Beamten der Forstbehörde feststellen, dass meine angeblich nicht vorhandenen Papiere, eben von diesen Hellenic Wildilife Hospitals ausgesellt waren.  Im Jahr 2004 wurde der Tierschutzverein “OAetos” vom staatlichen Hellenic Wildilife Hospital Aigina schriftlich beauftragt, die Pflege von Reptilien zu übernehmen. Alle Schildkröten, die sich im Hellenic Wildilife Hospital Aigina befanden - ebenfalls die Neuzugänge - wurden mir zugeschickt oder ich holte diese dort ab (einige dieser Tiere, die ich von Aigina bekam, wurden jetzt wieder konfisziert).

 

Die beiden Heißsporne vom Hellenic Wildilife Hospital redeten sich raus mit den Worten: „Diese Papiere hätten keine Gültigkeit mehr – es gibt neue Gesetzte“! Ich konterte: Da “OAetos” dem Haupthaus Hellenic Wildilife Hospital Aigina unterstellt ist, hat das angeblich neue Gesetz keinen Einfluss auf “OAetos”, da wir ja nur im Auftrag vom staatlichen Hellenic Wildilife Hospital Aigina agieren“!

 

Es nützte alles nichts, die Tiere wurden in Kartons verpackt - man trampelte im Nachzuchtgehege gleich drei Schlüpflinge tot.

 

Keiner der Anwesenden hatte auch nur die geringste Ahnung von Schildkröten. So wurden verletzte Schildkröten, die wegen ihrer offenen Wunden im fliegensicherem Terrarium waren, als gesund erklärt. Unter dem Protest meiner Helferinnen wurden die übervollen Kartons in ein viel zu kleines Auto verfrachtet – und das bei 28°C. Einer der Kartons zerriss beim Transport und die Schildkröten fielen aus 1,5 m Höhe auf harten Beton. Der Umgang mit den Tieren war respektlos und widerwärtig! Außerdem schreiben EU- Richtlinien bei diesen hohen Temperaturen speziell klimatisierte Fahrzeuge für den Transport von Tieren vor.

 

Den Beamten der Forstbehörde schien die gesamte Aktion peinlich zu sein. Sie konnten auch verhindern, dass ich unter Sicherheitsarrest gestellt wurde. Sie forderten mich auf, mit zum Forstamt zu kommen. Hier konnten wir in Ruhe reden und das Protokoll aufsetzten.

 

Hinter vorgehaltener Hand wurde mir gesagt, dass die Konfiszierung aus finanziellen Gründen erfolgte. Das Hellenic Wildilife Hospital Aigina muss viele zu pflegende Tiere vorweisen, um Unterstützung von der EU zu erhalten.

 

Leider passierte diese Aktion in den beiden griechischen Osterwochen. Ostern ist der Griechen größtes Fest und da läuft absolut nichts auf den Behörden.

 

Eben bekam ich einen Anruf aus Athen: Monika, eine Deutsche, sorgt sich in und um Athen um Schildkröten. Der Fall 27. April 2013 ist in der Hauptstadt bereits bestens bekannt und hat unter den Tierschützern Bestürzung ausgelöst. Man hat sich entschlossen, gemeinsam eine Klage gegen das Hellenic Wildlife Hospital - kurz EKPAZ genannt - anzustreben. Es läuft bereits eine Klage gegen EKPAZ wegen unhaltbaren hygienischen Zuständen auf der Station.

 

Nachfolgend ein paar Fotos, welche ich bei EKPAZ gemacht hatte, als ich vor ein paar Jahren dort verletzte Schildkröten abholte. Heute, so versicherte man mir aus Athen, hätten sich die Zustände noch weiter verschlechtert.

 

Unter www.ekpaz.gr ist der 27. April 2013 aus der Sicht der „Konfiszierer“ zu sehen. Leider ist der Text nur in Griechisch.

Lebensraum Vögel bei EKPAZ

Lebbensraum Landschildkröten bei EKPAZ

Lebensraum Mensch bei EKPAZ

Lebensraum Vögel bei EKPAZ

Lebensraum Landschildkröten bei EKPAZ

Lebensraum Mensch bei EKPAZ

Lebensraum Wasserschildkröten bei EKPAZ

Lebensraum Wasserschildkröten bei EKPAZ

kistenweise TM von Aigina per Bahn

kistenweise TM von Aigina per Bahn

 

01. Mai 2012

 

Ich habe einigen Stress hinter mir:

alle Schildkröten wurden beschlagnahmt!

 

Für die Station muss eine neue Genehmigung beantragt werden.

Bis dahin bleiben die Schildkröten in der Tierstation in Thessaloniki.

 

Zur Zeit hat man es als Deutscher nicht leicht in Griechenland.

Beschlagnahmungsurkunde

 

01. April 2013

 

Nicht umsonst sagt man in den englischsprachigen Ländern: "Sounds greek to me", wenn man Verhaltensweisen absolut nicht versteht. Und hier ist ein typisches Beispiel:

 

In Griechenland wird mit der Elektrorechnung auch die neue Grundsteuer,  Müllabfuhr, Straßenreinigung, TV usw. eingezogen. Da Häuser ohne Strom keine Elektrorechnung bekommen, kann die neue Grundsteuer nicht eingezogen werden. So müssen jene Hausbesitzer diese neue Steuer 30 Jahre im Voraus bezahlen!

 

Für die Station muss ich ca. 20.000.-- Euro aufbringen. Allerdings habe ich noch keine Idee wie.

 

Die Steuer berechnet sich nach Wohn- bzw. Dachflächen und Hilfsräumen. Da nun alle Grundstücke und Gebäude neu vermessen werden, habe ich noch schnell den Neubau hingestellt. Nach dieser Vermessung nämlich - Stichtag ist der 31. Mai 2013 - ist es nicht mehr möglich, irgend etwas ohne Baugenehmigung zu erstellen. Dazu werden Satellitenaufnahmen zu Rate gezogen. Da alle meine Gebäude nicht den neuen Mindestabstand von 15 m zur Grundstücksgrenze haben, würde ich niemals eine Baugenehmigung für den Behandlungsraum bekommen.

 

Ohne Baugenehmigung zu bauen war in Griechenland üblich. In ländlicher Gegend sind etwa 60% aller Häuser so gebaut.

 

Griechenland und meine Station waren noch nie so hilfsbedürftig!

 

Gruß Bernd

 

07. März 2013

 

Hier nun einige Bilder vom Bauwahnsinn:

Schildkrötengehege

Abriss Schildkrötengehege

Dieses Bild zeigt die fertigen Gehege, welche wir vor ca. 10 Jahren

gebaut hatten - wir waren damals mächtig stolz auf unsere Arbeit.

Dieses Bild ist eher traurig - wer hätte gedacht, dass nach 10 Jahren das Holz verottet ist und das gesamte Bauwerk zusammenbricht.

Beginn Bauwahnsinn

... und dann ging es los.

Einige Spenden waren an den Bau des Behandlungsraumes gebunden.

Trotz der größten finanziellen Krise in Griechenland und bei O Aetos habe ich den Schritt gewagt.

Baufortschritt März 2013

Betondecke

... und so weit sind wir mit dem Geld gekommen - die Betondecke ist fertig!

Die Kosten von knapp 5.000,00 Euro, die der Bau bis jetzt gekostet hat, konnten teilweise finanziert werden durch die Patenschaften für 2013 und die Anzahlungen auf die Exkursionen 2013. Weiterhin haben folgende Spenden dazu beigetragen:

 

1. die AGA hat sich nicht lumpen lasse :-)) - DANKE!

2. die spendable DGHT legte einen dicken Batzen dazu!

3. nicht zu vergessen: Tim Flecken, Falk Dittrich und Marion Minch als Einzelspender, gebührt mein besonderer Dank!

 

Nun ist eine finanziell bedingte Baupause eingetreten. Noch kann ich ein paar Tage am Bau arbeiten - die Wasser- und Elektroinstallation mache ich selbst, aber dann:

 

- Das Verputzen des gesamten Baus wird etwa 2.300,00 Euro kosten.

- Für Fenster und Türen habe ich bereits einen Kostenvoranschlag für 1.200,00 Euro.

- Fliesen legen und die Einrichtung des Behandlungsraums kostet etwa 1.800,00 Euro.

- ... und das ist der größte Batzen - die Solaranlage muss erweitert werden: etwa 2.500,00 Euro.

 

Ich bin zuversichtlich!

 

Nochmal ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben.

 

Viele Grüsse vom urlaubsreifen Bernd